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Die meisten Menschen haben nichts gegen den Maulwurf, solange er nicht in ihrem Garten gräbt. Doch wenn er den liebevoll gepflegten englischen Zierrasen mit unzähligen Erdhügeln überhäuft, während er sein unterirdisches Tunnelsystem anlegt, laufen viele Gartenbesitzer Sturm. In ihrer Not greifen sie oft zu zweifelhaften Methoden, um den Maulwurf zu vertreiben. Zu allem, was der Markt überhaupt gegen Schädlinge so hergibt.Dabei steht der Maulwurf unter Naturschutz. Und etliche Vergrämungsmittel können ihm nichts anhaben. Der Maulwurf ist ein durchaus nützlicher Insektenfresser, weiß Biologe Heinz Peper. Die Leibspeise vom Maulwurf: Raupen, Engerlinge, Schnecken und Mäuse. Mohrrüben und Salat interessieren ihn dagegen gar nicht. Denn er ist ein reiner Fleischfresser.Einige Kleingärtner aus dem Erlengrund e.V. in Bergen auf Rügen wollen die Maulwürfe trotzdem unbedingt loswerden. Wie sie das streng geschützte Tier legal und auf sanfte Art effektiv verscheuchen können, das zeigt der Film aus der Reihe „NaturNah“.Auch den Trainingsplatz der Sportfreunde aus Rövershagen hat sich ein Maulwurf als Revier ausgesucht. Durch unzählige Maulwurfshügel war der Platz sogar lange Zeit unbespielbar.
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