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Von «Birth of the Cool» über die legendären Quintette bis zur Fusion mit elektronischer Musik: Miles Davis, der vor 100 Jahren geboren wurde, erfand die Musik des 20. Jahrhunderts immer wieder neu. Dabei war er kein einsames Genie, sondern ebenso Talentsucher, der auch andere zu Legenden machte.
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Kaum ein Musiker hat wie Miles Davis alle paar Jahre sein Schaffen als überholt bezeichnet und neu angefangen. Und kaum einer hat wie er als Komponist, Bandleader und Trompeter die Musikwelt weit über den Jazz hinaus über Jahrzehnte geprägt. Im Zentrum des neuen Films von Patrick Savey steht ein Interview von 1990 mit Miles Davis selbst. Daneben blicken seine früheren Weggefährten zurück, u. a. Marcus Miller, Herbie Hancock, Wayne Shorter, Chick Corea, Carlos Santana, John McLaughlin, Sonny Rollins, Lee Konitz, Mike Stern oder Bill Evans. Sie erzählen, wie er führte, ohne je zu erklären, wie er vertraute - und wie er Wachstum ermöglichte, indem er destabilisierte. Statt beruhigender Partituren gab es bei ihm nur eine unausgesprochene Frage: «Was hast du jetzt zu sagen?»
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