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Martha Argerich und Stephen Kovacevich: Für jeden Klassik-Kenner sind das Namen wie Donnerhall, außergewöhnliche Musiker von Weltrang.
Deren Tochter Stéphanie Argerich bietet mit ihrem Film „Argerich - Bloody Daughter“ einen internen, familiären Blick auf die ausgesprochen kamerascheuen Künstler.
Die dritte Figur des Films ist Stéphanie selbst, sie ist die zentrale Figur dieser Geschichte, ihrer eigenen Geschichte. Die Stimme des Films ist ihre, Stéphanie setzt sich mit den Schwierigkeiten auseinander, die ein Leben als Kind derartiger Über-Eltern mit sich bringt.
In der Phase der Skript-Erstellung erwies sich die junge Filmemacherin Stéphanie Argerich, deren erster Kino-Dokumentarfilm „Bloody Daughter“ ist, als eine Meisterin in der Kunst, ernsthafte Themen mit Witz und Leichtigkeit zu behandeln. Mit reifem und abgeklärtem Blick betrachtet sie in ihrem Film eine Welt, in der Sentimentalität und Hagiographie bestimmend sind, die nüchtern und komisch, ernst und heiter zugleich ist - das Bild einer überlebensgroßen Familie, in der Heiterkeit und Verrücktheit einen Ausgleich zur kraftvollen, tiefgründigen und strahlenden Musik schaffen, mit der sie sich beschäftigt.
Luc Peter und Pierre-Olivier Bardet haben den Entstehungsprozess dieses Films als Produzenten begleitet.
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