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Nach dem Welterfolg der Dreigroschenoper 1928 will das Kino den gefeierten Autor des Stücks für sich gewinnen. Doch Bertolt Brecht (Lars Eidinger) ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen. Diese SWR Kinoproduktion erzählt von Brechts Kampf mit der Filmindustrie und den Dreharbeiten zur gescheiterten Verfilmung seiner Dreigroschenoper.
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Details
Nach dem überragenden Welterfolg von „Die Dreigroschenoper“ will das Kino den gefeierten Autor des Stücks für sich gewinnen. Doch Bertolt Brecht ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen. Seine Vorstellung vom „Dreigroschenfilm“ ist radikal, kompromisslos, politisch und pointiert. Er will eine völlig neue Art von Film machen und weiß, dass die Produktionsfirma sich niemals darauf einlassen wird. Ihr geht es nur um den Erfolg an der Kasse. Während vor den Augen des Autors in seiner Filmversion der Dreigroschenoper der Kampf des Londoner Gangsters Macheath mit dem Kopf der Bettelmafia Peachum (Joachim Król) Form anzunehmen beginnt, sucht Brecht die öffentliche Auseinandersetzung. Er bringt die Produktionsfirma vor Gericht, um zu beweisen, dass die Geldinteressen sich gegen sein Recht als Autor durchsetzen. Ein Dichter inszeniert die Wirklichkeit - das hatte es noch nie gegeben.
Hinweis
Audiodeskription
Personen
Schauspieler: Rolle | Bertholt Brecht Kurt Weill Macheath Carola Neher Elisabeth Hauptmann Tiger Brown Peachum Helene Weigel Frau Peachum Seymour Nebenzahl Lotte Lenja Moritatensänger |
| Regie: | Joachim A. Lang |