plan b

Superstars der Natur - Wie uns Koralle, Seegras & Co. schützen (Deutschland / Schweiz / Frankreich, 2026)

bis 16:15
Doku-Reihe
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260607153000
VPS 15:30

Im Workshop bildet Meeresbiologin Hanna Kuhfuss künftige Riffbauer aus den Philippinen aus: sie sollen die künstliche Struktur aus Ton unter Wasser aufbauen und kontrollieren.


Bildauswahl:


Bild 1

Im Workshop bildet Meeresbiologin Hanna Kuhfuss künftige Riffbauer aus den Philippinen aus: sie sollen die künstliche Struktur aus Ton unter Wasser aufbauen und kontrollieren.


Bild 2

Ein deutsch-französisches Team aus Meeresbiologen erforscht den stark bedrohten Heringshai in der Bretagne.


Bild 3

Behutsam entnimmt José Ernesto Mancera Pineda Seegras aus dem Sediment, mitsamt Wurzeln, um diese dann umzupflanzen.


Bild 4

In der Schweiz entstehen Tonbausteine für ein künstliches Korallenriff - aus dem 3D-Drucker.


Bild 5

Zur Renaturierung der Seegraswiese entnehmen die Wissenschaftler intakte Seegräser aus der Mitte der grünen Unterwasserteppiche und pflanzen diese anschließend um.


Bild 6

Die Tonsteine werden nach dem Lego-Prinzip aufgebaut und fest im Meeresboden verankert. Wenige Tage nach dem Aufbau zieht Leben in das künstliche Riff ein.


Bild 7

Meeresbiologe Lukas Müller versieht Heringshaie mit einem Sender - so kann er die Bewegungsmuster dieser stark gefährdeten Art nachvollziehen und etwa herausfinden, wo sie sich fortpflanzen.


Bild 8

Meeresbiologe Lennart Vossgätter taucht durch Kelpwälder des nationalen Naturschutzreservats Sept Îles in der französischen Bretagne.


Bild 9

In der Pujada Bay in Davao Oriental befindet sich das bislang größte, künstliche Tonriff des Schweizer Start-ups "rrreefs". Bei regelmäßigen Tauchgängen untersuchen sie die Artenvielfalt im Riff, besonderes Augenmerk gilt dabei dem Korallennachwuchs.


Bild 10

Meeresökologe José Ernesto Mancera Pineda und sein Team transportieren Sandsäcke zu einer Seegraswiese vor der kolumbianischen Insel San Andres


Bild 11

Im Workshop bildet Meeresbiologin Hanna Kuhfuss künftige Riffbauer aus den Philippinen aus: sie sollen die künstliche Struktur aus Ton unter Wasser aufbauen und kontrollieren.


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Meeresbiologe Lukas Müller versieht Heringshaie mit einem Sender - so kann er die Bewegungsmuster dieser stark gefährdeten Art nachvollziehen und etwa herausfinden, wo sie sich fortpflanzen.


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    Klimawandel, Überfischung, Verschmutzung - die Ozeane sind bedroht. Wie können wir den Lebensraum Meer besser schützen? Die Weltmeere bedecken mehr als zwei Drittel unseres Planeten. Sie dienen als Nahrungsquelle, sind Klimahelden und wichtig für die Artenvielfalt - und sie stehen unter Druck. Doch dank mariner Schutzgebiete oder Korallenriffen aus dem 3D-Drucker gibt es Hoffnung. Im Naturreservat Sept-Îles in der Bretagne erforscht ein deutsch-französisches Team den stark bedrohten Heringshai - eine Schlüsselart im Ökosystem Meer. Diese gefährdete Art kehrte vor wenigen Jahren in die Region zurück. Für die Forschenden sind das Wunder und Ansporn zugleich. Ihre wissenschaftlichen Daten liefern die Grundlagen für den Schutz bestimmter Zonen. „Meeresschutzgebiete wie dieses sind eines der besten Werkzeuge, die wir haben“, sagt Meeresbiologe Lukas Müller. „Denn wenn ich eine große Fläche Wasser schütze, dann kann das Leben im Ozean ganz schnell zurückkommen.“ Auch Korallenriffe sind in Not. In der Schweiz entwickelt ein Team um vier Meeresbiologinnen deshalb Tonmodule aus dem 3D-Drucker, mit denen sich Riffstrukturen nachbauen lassen. An ihnen können sich Korallenlarven ansiedeln. Eine große Hilfe für viele Meeresbewohner, denn sie sind auf Korallenriffe angewiesen. Das innovative Stecksystem des Schweizer Start-ups kommt weltweit zum Einsatz. Auf den Philippinen entsteht nun eine eigene Produktionsanlage. „Wir müssen groß denken, sonst erreichen wir nicht den Impact, den der Ozean braucht“, so Co-Gründerin Hanna Kuhfuss. In der kolumbianischen Karibik kämpft ein Professor für einen Hidden Champion: Seegraswiesen. Die unscheinbaren Gräser gehören zu den wichtigsten Lebensräumen des Meeres. Sie schützen das Klima, indem sie enorme Mengen Kohlenstoff speichern, sind Kinderstube für zahlreiche Fischarten und wichtig für den Küstenschutz. Doch weltweit sind bereits mindestens 30 Prozent dieses Ökosystems verloren. „Wir sind nur eine Spezies unter vielen“, sagt Meeresbiologe José Ernesto Mancera Pineda. „Unsere Zukunft hängt von den anderen Arten ab.“ Deshalb bringt er zwei Anliegen zusammen: Umweltschutz und nachhaltigen Tourismus. Der „pan b“-Film „Wie uns Koralle, Seegras & Co. schützen“ zeigt Lösungsansätze, wie wir den einzigartigen Lebensraum Meer besser bewahren können. Die Dokumentation bildet den Auftakt der Reihe „Superstars der Natur“, die sich mit innovativen Lösungsansätzen, einzigartigen Ökosystemen und außergewöhnlichen Klimahelden beschäftigt.

    Hinweis

    Personen

    von:Stella Könemann

    Top-Spielfilm am 07.06.

    Spielfilm

    3sat 20:15: Fräulein Smillas Gespür für Schnee
    3sat
    20:15

    20:15:3sat Fräulein Smillas Gespür für Schnee

    Deutschland / Dänemark / Schweden 1997

    3sat, 20:15-22:10 Uhr

    Die arbeitslose Wissenschaftlerin Smilla Jasperson lebt in Kopenhagen eher freudlos in den Tag hinein, bis sie ein Unglücksfall aus ihrer persönlichen Lethargie reißt. Isaiah, ein mit ihr befreundeter Nachbarsjunge, wird tot aufgefunden; angeblich ist er beim Spielen vom Dach des Wohnhauses gestürzt. Doch Smilla glaubt nicht an einen Unfall. Ungereimtheiten widersprechen dieser These. Smilla...
    Fräulein Smillas Gespür für Schnee
    22:45

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