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274 Inseln mit weißen Korallensandstränden erheben sich aus der Torres-Straße, einer seichten, warmen Meerenge zwischen Australien und Papua-Neuguinea. Doch die rund 20 bewohnten Inseln liegen oft viele Kilometer voneinander entfernt. Isolation und Ressourcenknappheit begegnen die Torres-Straßen-Insulaner seit jeher mit großem Einfallsreichtum: Der Ranger Barry Pau betreut jahrhundertealte Fischfallen, und Wally Kris lehrt den Kindern die überlieferten Tänze, mit denen man neben Geschichten auch Wissen weitergibt. Die Dokumentation bietet überraschende Einblicke in eine einzigartige Inselwelt - paradiesisch und rau zugleich.
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274 Inseln mit weißen Korallensandstränden erheben sich aus der Torres-Straße, einer seichten, warmen Meerenge zwischen Australien und Papua-Neuguinea. Das Leben im Südseeparadies hat so seine Herausforderungen: Die rund 20 bewohnten Inseln liegen oft viele Kilometer voneinander entfernt, und kaum eine eignet sich für einen Flugplatz. Wer seine Familie und Freunde besuchen will, muss den Weg übers Meer nehmen - inklusive unberechenbarer Gezeitenströmungen. Auch Frachtschiffe, die die Inseln vom Festland aus mit Medikamenten und anderem Lebensnotwendigem versorgen, kommen nicht immer pünktlich an, wie Matrose Lachie McDermott berichtet.
Isolation und Ressourcenknappheit begegnen die Ureinwohner seit jeher mit großem Einfallsreichtum. Die Dokumentation begleitet einige Torres-Straßen-Insulaner: den Ranger Barry Pau, der jahrhundertealte Fischfallen betreut, Wally Kris, der den Kindern die überlieferten Tänze lehrt, sowie den Künstler Ken Thaiday, der traditionelle bewegliche Tanzmasken und Skulpturen schnitzt.
Die Bewohner haben sich mit dem Inselleben arrangiert. Schwangere werden von der fliegenden Hebamme Paula Dawson betreut, die jährlich Tausende Flugmeilen zurücklegt, damit sie die Frauen auf ihren abgelegenen Heimatinseln betreuen kann. Die Lokalzeitung wird von Aaron Smith geleitet, er ist Redakteur, Fotograf und Zeitungsjunge zugleich. Er ist froh, wenn die auf dem Festland gedruckte Zeitung rechtzeitig mit dem Schiff ankommt. Sie soll die einzige Zeitung der Welt sein, die es nicht im Internet gibt.
Die Dokumentation bietet überraschende Einblicke in eine einzigartige Inselwelt, paradiesisch und rau zugleich.
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