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Tirol hat sich in den vergangenen hundert Jahren von einem armen Bergland zu einer der wichtigsten Tourismusregionen Europas entwickelt - besonders im Winter. Möglich wurde dieser Aufstieg durch entschlossene Pioniere in vielen Landesteilen. Die Erschließung der Berge mit Seilbahnen markierte dabei den Beginn einer neuen Ära. Ein Meilenstein war 1926 die technisch wie finanziell anspruchsvolle Eröffnung der Zugspitzbahn. Zahlreiche weitere Anlagen folgten, und nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden in ganz Tirol große und kleine Skigebiete. In manchen Tälern - etwa im Ötztal - legte sogar eine einzige Seilbahn den Grundstein für die touristische Entwicklung des gesamten Tales. Auch ein politischer Ausbaustopp konnte den Unternehmergeist der Branche nicht bremsen: Stattdessen wurde in die Qualität bestehender Anlagen und in neue Sommerangebote investiert. Aktuell entstehen mit Bike-Trails weitere starke Gästemagnete. Ohne die Seilbahnen wären viele Regionen Tirols heute deutlich ärmer oder sogar entvölkert. Und weil die Faszination Berg ungebrochen ist, sind sich Fachleute sicher: Die Erfolgsgeschichte der Tiroler Seilbahnen wird weitergehen.
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Personen
| Kamera: | Simon Spitaler, Günther Schlatter |
| Redaktion: | Georg Laich |
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