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Das ESA ist kein gewöhnliches Studierendenwohnheim. Es entstand in den 1980er Jahren als Experiment für „Energiesparende-Studentenwohnheims-Architektur“ (ESA). Studierende und Dozierende errichteten gemeinsam ein visionäres Haus-in-Haus-Konzept: 20 Wohneinheiten mit Gärten, Gemeinschaftsräumen und zentraler Küche wurden in eine Glashülle integriert. Das Gebäude gleicht einem Gewächshaus.
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Das ESA in Kaiserslautern ist kein gewöhnliches Studierendenwohnheim. Es entstand in den 1980er Jahren als Experiment für „Energiesparende-Studentenwohnheims-Architektur“ . Studierende und Dozierende errichteten ein visionäres Haus-in-Haus-Konzept: 20 Wohneinheiten mit Gärten, Gemeinschaftsräumen und zentraler Küche wurden in eine isolierende Glashülle integriert. Das Gebäude gleicht einem Gewächshaus, in dem tropische Pflanzen wie Kiwis und Feigen wachsen. Bewohner:innen erleben ein einzigartiges Wohngefühl, geprägt von Naturverbundenheit: Im Sommer spenden rankende Pflanzen Schatten, während die unteren Etagen, teils in rotem Sandstein gebaut, angenehm kühl bleiben. „Man hat das Gefühl, draußen zu leben und trotzdem geschützt zu sein“, beschreibt Bewohner Marcel. Regen, Gewitter oder Schnee werden hautnah erlebbar, was das ESA zu einem besonderen Biotop macht, das sich mit den Jahreszeiten wandelt. Doch nach Jahrzehnten des Gebrauchs war das Gebäude stark sanierungsbedürftig.
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