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Tomasz Gudzowaty, mehrfacher Preisträger des World Press Photo Awards, ist einer der bekanntesten Fotografen Polens. Seine Schwarz-Weiß-Motive bestechen durch ihre einzigartige, malerisch anmutende Ausdrucksweise. Mit einer analogen Mittelformatkamera folgt er über Monate hinweg großen Tiergruppen, etwa Zebras in Afrika oder Pinguinen auf den Falklandinseln.
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Faszinierend, emotional, künstlerisch einzigartig. Die zeitgenössische Fotografie widmet sich zunehmend der besonderen Verbindung zwischen Mensch und Tier. Ob als liebevolle Wegbegleiter, skurrile Persönlichkeiten oder beeindruckendes Massenphänomen - Künstler haben erkannt: Tiere bieten weit mehr als das klassische Wildlife-Motiv.
Der Pole Tomasz Gudzowaty reist mit seiner Mittelformatkamera um die ganze Welt und zeigt Motive aus der Tierwelt, die er als riesige, malerische Bildwelten inszeniert. In Schwarz-Weiß konzentriert er sich ausschließlich auf die optische Wirkung atemberaubender Massenphänomene. Die Motive des mehrfach mit dem World Press Photo Award ausgezeichneten Gudzowaty, der zu den bekanntesten Fotografen Polens zählt, bestechen durch ihre einzigartige, malerisch anmutende Ausdrucksweise. Er folgt großen Tiergruppen, wie Zebras in Afrika oder Pinguinen auf den Falklandinseln, mitunter über Monate.
Hinweis
Die zweite Staffel der Serie „Tierisch fotogen“ stellt fünf internationale Fotografen und Fotografinnen vor. Die Französin Clarisse Rebotier zeigt Tiere, die ein unterbewusstes Unbehagen oder gar Angst auslösen: Spinnen oder Ratten. Ihre theatralisch inszenierte Umsetzung, liebevoll und ironisch, schafft eine neue empathische Perspektive. Die Italienerin Diana Bagnoli interessiert sich für die emotionale Lebensverbindung zu Haustieren, auch für Gänse, Chamäleons oder Esel. Warum lieben wir Tiere, was bedeuten sie uns? Ihre Fotos sind skurril und schräg, aber immer respektvoll. Die deutsche Fotografin Yana Wernicke widmet sich der ganz eigenen Poesie und Ausstrahlung von Nutztieren. Ihre Schwarz-Weiß-Porträts zeugen von großer Einfühlsamkeit und Nähe. Der Spanier Miguel Vallinas stellt die Frage: Wie wäre ein Mensch als Tier oder umgekehrt? Er kombiniert beide Lebenswelten am Computer: Hunde in Anzügen, Vögel in Blumenkleidern. Die Serie zeigt Bilder, die überraschen, berühren, amüsieren und ästhetisch begeistern.
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