Übersicht
Der siebenjährige Bergbauernsohn Franz wird als Kind von seiner Hunger leidenden Familie fortgegeben und schließt sich mit Erreichen der Volljährigkeit dem Bundesheer an. Trotz der soldatischen Kameradschaft begleitet ihn eine tiefe Einsamkeit, die er erst zu überwinden vermag, als ihm ein verletzter Fuchswelpe zuläuft. Doch selbst diese Freundschaft bleibt nur ein Gefühl auf Zeit.
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Details
Der siebenjährige Franz wächst als jüngstes von neun Kindern einer Bauernfamilie auf. Geprägt durch Not und Entbehrungen geben ihn die Eltern einem anderen Bauern. Er bekommt zwar zu essen, muss aber hart körperlich arbeiten und wird wie ein Tier behandelt. Dass er von seinem Vater weggegeben wurde, kann er weder verstehen noch verarbeiten. Dieser Liebesentzug prägt ihn. Endlich alt genug, geht er von dem Bauernhof weg und lässt sich vom österreichischen Bundesheer verpflichten. Im Sitzkrieg läuft ihm ein junger verletzter Fuchs zu. Franz gibt dem Fuchs ein Zuhause - das er selbst nie hatte. Es entwickelt sich eine Freundschaft. Obwohl der Fuchs frei ist, kehrt er immer wieder zu Franz zurück. Gezwungen vom Befehl, nach Russland verlegt zu werden, setzt Franz schweren Herzen den kleinen Fuchs aus, weil er weiß, dort würde er nicht überleben. Weil er dem Fuchs antun muss, was er selbst als Kind erlebt hatte, versteht Franz plötzlich, dass sein Vater damals keine Wahl hatte.
Hinweis
Audiodeskription
Personen
Schauspieler: Rolle | Franz Streitberger Anton Dillinger Mechaniker Leo Unteroffizier Jokesch Kradmelder Decker Sanitäter Maier Kradmelder Mitteregger Oberfeldwebel Glück Josef Streitberger Marie Franz Streitberger (als Kind) Ferdi Streitberger Liesl Streitberger Obergefreiter Wachsoldat |
| Regie: | Adrian Goiginger |
| Drehbuch: | Adrian Goiginger |
| Kamera: | Yoshi Heimrath |
| Musik: | Arash Safaian |