John Eliot Gardiner - The Art of Conducting

Deutschland, 2022
bis 03:35
Musikerporträt
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260531024000
VPS 00:00

Übersicht

John Eliot Gardiner gehört zu den bedeutendsten Dirigenten der Gegenwart. Der studierte Historiker gründete mehrere berühmte Ensembles - die English Baroque Soloists, den Monteverdi Choir sowie das Orchestre Révolutionnaire et Romantique - und sucht unermüdlich nach dem Klang, der dem Werk gerecht wird und dem Publikum so frisch entgegenkommt, als wäre das Stück gerade erst geschrieben worden. Beim Dirigieren fühlt sich Gardiner manchmal wie ein Blitzableiter, der die Spannung zwischen Publikum und Musikerinnen und Musikern aufnimmt und in musikalische Bewegung verwandelt.

Themen

    Details

    Orchesterleiter und Biobauer: Wenn John Eliot Gardiner von einer Konzerttournee zurückkehrt, füttert er gerne seine Aubrac-Rinder, die er auf seinem Biohof im südenglischen Dorset hält. Das erde ihn und verbinde ihn mit der Natur im Gang der Jahreszeiten, sagt er. Gardiners internationale Karriere begann mit einer Neuinszenierung von Monteverdis „Marienvesper“; er positionierte einzelne Sänger und Sängerinnen und Instrumentengruppen in verschiedenen Teilen des gewaltigen Baus, so dass die in der Komposition angelegten Raumklang- und Echoeffekte deutlicher zu spüren waren als in früheren Einspielungen. Inzwischen hat sich Gardiner nach Monteverdi, Bach und Händel auch die wichtigsten Orchester- und Chorwerke Mendelssohns, Beethovens und Berlioz‘ erschlossen. In der Dokumentation spricht Gardiner von Bachs „h-Moll-Messe“ als einem „Mount Everest der Musikliteratur“, die den Komponisten auch als Zweifler zeige. Der Dirigent hat mehrere Ensembles von Weltrang gegründet, die mit ihm am idealen Klang arbeiten: den Monteverdi Choir, die English Baroque Soloists und das Orchestre Révolutionnaire et Romantique. Gardiner hört erst auf, wenn der perfekte Klang gefunden ist: Er muss die Stimmungen und Gefühlsqualitäten, die Komponist oder die Komponistin im Sinn hatte, zum Ausdruck bringen, damit das Publikum die Musik so frisch empfindet, als wäre das Stück gerade erst geschrieben worden.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Natascha Pflaumbaum


    TVinfo
    X