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Freude bei Jerrick: Erst vor zwei Monaten hat er als Rettungsschwimmer angefangen - und nun bietet sein Arbeitgeber ihm eine Ausbildung an. Derweil kämpft Katrin weiter mit Zahnproblemen, und Elvis plant ein Graffito zu Ehren von Dagmar.
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Jerrick arbeitet seit zwei Monaten in Vollzeit als Rettungsschwimmer. Nun steht die nächste berufliche Veränderung an. Denn mit seinem Engagement konnte der 24-Jährige seinen Arbeitgeber in kürzester Zeit von sich überzeugen und ein Angebot für einen Ausbildungsplatz ergattern. Da eine abgeschlossene Ausbildung als Fachkraft für Bäderbetriebe dauerhaft Jerricks Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöht, hat der ehemalige Bürgergeldempfänger sofort Nägel mit Köpfen gemacht. Auch wenn das vorerst eine finanzielle Rückstufung bedeutet. Katrin hat derweil seit Jahren mit Zahnproblemen zu kämpfen. Der Baracklerin fehlt ein oberer Schneidezahn und zwei Zähne im unteren Kiefer sind abgebrochen. Auf Drängen ihrer ältesten Tochter Vanessa hat die 46-Jährige vor ein paar Tagen zugesagt, sich um einen Arzttermin zu kümmern. Doch einen geplanten Eingriff hat die achtfache Mutter nun wegen einer neuen Entzündung im Mund auf eigene Faust vertagt. Katrin weiß jedoch, dass es so nicht weitergehen kann. Katrins Mann Elvis wiederum ist mit Tattooartist Rick verabredet. Der Mannheimer Künstler weiß nicht nur mit der Nadel, sondern auch der Sprühdose umzugehen und soll zu Ehren von Dagmar ein Graffito gestalten. Die gute Seele der Benz-Baracken ist vor vier Jahren gestorben. Mit dem Kunstwerk möchte Elvis dafür sorgen, dass seine Freundin und deren humorvolle Art nicht in Vergessenheit geraten. Rick hat bereits das Kunstwerk des Mannheimer Boxers Charly Graf gesprüht und den ein oder anderen Barackler tätowiert. Der 53-Jährige weiß das Graffito bei dem Künstler daher in guten Händen und seine Vorfreude ist entsprechend groß.
Hinweis
Nach dem großen Primetime-Erfolg der Sozialreportage beleuchtet „Hartz und herzlich - Tag für Tag“ erneut das Leben in verschiedenen sozialen Brennpunkten in Mannheim und in Rostock. Die Doku-Reihe blickt auf den Alltag der Betroffenen und erzählt glaubwürdig und nahbar die Geschichten von Menschen, die am Rande des Existenzminimums leben.[Bild: 16:9]
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