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Mike sucht seit Monaten vergeblich nach Arbeit und setzt nun auf ein eigenes Geschäft. Während Tanja den Alltag ohne ihren Mann stemmen muss, feiert Natascha eine große Geburtstagsparty für Nala. Dieter wiederum trifft die Wahrheit hart.
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In Gelsenkirchen steht Tanja (47) vor großen Herausforderungen: den Alltag meistern ohne die Unterstützung ihres Manns. Denn Willy (64) liegt nach seiner Knie-Operation noch im Krankenhaus. Allerdings kann Marvin (25) seiner Mutter unter die Arme greifen: Gassigehen, schwere Dinge heben und Gesellschaft leisten. Dass er arbeitslos ist und entsprechend Zeit hat, ist in diesem Fall zwar praktisch - als Mutter macht sich Tanja aber große Sorgen. Auch bei Mike (46) in Witten ist kein Vorankommen in beruflicher Hinsicht. Nach unzähligen Bewerbungen hat er noch nicht einmal eine Antwort erhalten. Seine gesundheitlichen Einschränkungen lassen ihm auch nicht die freie Auswahl auf dem Arbeitsmarkt. Um dennoch nicht vom Amt abhängig zu sein, wagt er gemeinsam mit seiner Frau Farina (39) den Aufbau eines Kleingewerbes: Es geht um den Verkauf von Geschenkartikeln und 3D-Druck-Figuren. Kann das neue Business die Familie retten? Von Geldproblemen lässt sich Natascha (37) nicht unterkriegen und schmeißt eine große Geburtstagsparty für ihre älteste Tochter. Nala wird zehn und hat Schulfreundinnen eingeladen, von denen vier sogar übernachten dürfen. Am nächsten Tag winkt ein toller Ausflug. Kann die Alleinerziehende das Haus voller Kinder handeln? Dieter (49) aus Gelsenkirchen erhält unterdessen den vielleicht wichtigsten Anruf seines Lebens: Als kleines Kind wurde er adoptiert und ist nun auf der Suche nach seiner Identität. Nachdem seine Adoptiveltern verstorben sind, ist die Spur im Sande verlaufen. Jetzt aber gibt es einen Hoffnungsschimmer. Die Adoptionsvermittlung hat vielleicht neue Informationen über seine leiblichen Eltern. Doch die Antwort auf seine Fragen fällt anders aus als erhofft.
Hinweis
Die Sozial-Reportage „Hartz, Rot, Gold“ begleitet verschiedene Menschen, die in zwei der ärmsten Regionen Deutschlands leben: dem Ruhrgebiet und dem „Zwei-Städte-Staat“ Bremen-Bremerhaven. Die Menschen hier haben eines gemeinsam: Sie leben dort, wo die Wenigsten einen festen Job haben und damit oft jeden Cent zweimal umdrehen müssen.[Bild: 16:9]
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