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Barbara Striegel ist immer dabei, wenn sich im weitläufigen Garten des Klosters Helfta bei Eisleben engagierte Frauen um das Lebendige Labyrinth kümmern. Rosen, Lavendel und Heilkräuter bilden den Rahmen für den Weg ins Innere und wieder hinaus. Das Labyrinth grünt und blüht hier nun schon seit 20 Jahren. Jeden Frühling trifft sich Barbara Striegel mit einer Gruppe der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands zu den Ora-et-labora-Tagen, um die Anlage auf Vordermann zu bringen. Die Merseburgerin ist die „Labyrinth-Beauftragte“ und hält hier alle Fäden zusammen.
Dank der Mystikerinnen aus dem 13. Jahrhundert ist das Kloster bis heute ein besonderer Frauenort. Als Barbara Striegel 1995 zum ersten Mal in Helfta war, glaubte sie nicht an die Vision, hier wieder christliches Leben einziehen zu lassen. Damals war das vor Jahrhunderten aufgegebene Kloster in den Ruinen kaum zu erahnen. Inzwischen trägt die Katholikin mit ihrem Engagement für das Lebendige Labyrinth selbst dazu bei, das Kloster Helfta zu einem besonderen, spirituellen Ort zu machen.
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