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Mit ihrem Kulthit „Ein Jahr “ traf die Band Fehlfarben 1980 den Nerv einer ganzen Generation. Und die Parallelen zu heute sind erschreckend. Die Band beschreibt die damalige Zeit des Umbruchs, die von Themen geprägt war, die sich heute zu wiederholen scheinen, so: „Es gibt irrationale Politiker, die plötzlich an die Macht kommen wollen. Es gibt Umweltangst. Es gibt Krisenangst. Es gibt Terrorismusangst.“ „Es geht voran“ spiegelt die Stimmung in Westdeutschland der frühen 1980er-Jahre wider, eine Ära, die zwischen Aufbruch und Resignation pendelt. Im Westen Deutschlands ist die Gesellschaft gespalten zwischen der Hoffnung auf Veränderung und dem Gefühl der Ohnmacht. Es sind die letzten Jahre der SPD-Regierung von Helmut Schmidt, während sich mit Helmut Kohl bereits eine neue konservative Ära anbahnt. Die Ängste vor RAF-Terror, dem Kalten Krieg und einer nuklearen Katastrophe sind allgegenwärtig. Die Fehlfarben-Mitglieder Peter Hein und Thomas Schwebel begeben sich noch einmal an die entscheidenden Orte ihrer Bandgeschichte und lüften die Geheimnisse des Kultsongs.
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