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Anders als in Nordamerika und Europa teilen sich in Asiens atemberaubenden Nationalparks oft Menschen und Tiere denselben Lebensraum. Die fünfteilige Dokumentationsreihe erzählt in spannenden Geschichten von dieser Gemeinsamkeit.
Japan ist geprägt von Vulkanen, aber am deutlichsten spürbar ist ihre Kraft auf der Insel Kyushu. Hier haben sie bizarre Landschaften aus Feuer und Asche, Wasser und Schlamm geschaffen, die Fruchtbarkeit und Zerstörung hervorbringen.
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Jedes Jahr im Herbst steigt der Shinto-Priester Hirose hoch zum Vulkan Unzen, um die Gottheit für das Herbstfest herunterzuholen. Sie soll den Vulkan besänftigen. Der Unzen, einer der großen aktiven Vulkane auf Kyushu, der südlichsten der vier japanischen Hauptinseln, hat schon Feuer gespuckt und dabei vielen Menschen den Tod gebracht. Jetzt gehört der Vulkan zu einem Nationalpark, bedrohlich, aber schön. Seit jeher ziehen die japanischen Vulkane die Menschen an. Sie glauben, dass auf den Gipfeln die Götter wohnen. So sagen die Priester der Shinto-Religion, dass so viel Macht göttlich sein müsse. Die faszinierende Naturgewalt des Vulkans Sakurajima im Süden von Kyushu lässt den Fotografen Takehito Miyatake nicht mehr los. Um Aufnahmen zu machen, fährt er jeden Monat zehn Stunden mit dem Auto zum Sakurajima, einem überaus aktiven Vulkan, der beständig Asche und Gestein in den Himmel wirft. Der Vulkan ist für ihn wie eine Geliebte, deren Reizen er sich nicht mehr entziehen kann. An den Hängen der Vulkane nutzen Bauern die fruchtbare Erde für den Reisanbau, Nudelmacher verwenden dieses Getreide und die heißen Quellen, um einmalige Delikatessen herzustellen. Und der Fischer Michihiro Harada fängt mit traditionellen Methoden geschickt die amphibischen und schlauen Schlammspringer, die es gerade in der aus Vulkanasche bestehenden Ariake-See massenhaft gibt. Denn auch die Tiere haben einen Weg gefunden, im Schatten der Vulkane zu leben, seien es Schlammspringer, Krabben oder Affen.
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