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Obwohl im deutschen und französischen Teil des Niedtals seit mehr als 100 Jahren Gleise liegen, endet die Zugfahrt an der Grenze. Seit Jahren wird deshalb eine Reaktivierung der Strecke zwischen Dillingen an der Saar und Bouzonville gefordert.
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Die Deutsche Bahn setzte Jahrzehnte lang auf große Trassen und vernachlässigte die Fläche und den grenzüberschreitenden Verkehr. Die immer schlechtere Anbindung des Saarlands ist dafür ein Beispiel. Obwohl im deutschen und französischen Teil des Niedtals Gleise liegen, endet die Zugfahrt an der Grenze. Trotz Europäischer Union. Früher hat die Niedtalbahn das Saarland mit Lothringen verbunden. Zuletzt verkehrten zwischen Dillingen an der Saar und Bouzonville im benachbarten Département Moselle noch Güterzüge. Doch auch deren Betrieb wurde eingestellt. Seit 2013 fährt nur noch einmal im Jahr ein Zug über die Grenze, am Karfreitag, denn an diesem Tag findet im früheren Busendorf ein großer Jahrmarkt statt. Dabei bemühen sich Bürgermeister:innen auf beiden Seiten der Grenze, Bürgerinitiativen, Verkehrsverbände und die Gewerkschaften seit Jahren um eine Reaktivierung und Elektrifizierung der Niedtalstrecke.
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