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Eine grosse Stadionshow spielen. Einen Hit haben. Von der Musik leben können. Davon träumt jede junge Band, die nicht nur nebenbei Musik macht. So auch das Zürcher Quartett Fräulein Luise, das gerade sein Debütalbum «Vielleicht nicht für immer» veröffentlichte.
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Um ihren Traum zu leben und ihre Ziele zu erreichen, investierten Paula Scharrer, Olivia Merz, Aliosha Todisco und Paul Studer (alle Anfang 20) nicht nur einen Grossteil ihrer Zeit in die Band - sie steckten auch rund 80‘000 Franken in die Albumproduktion.
Die Musiker von Fräulein Luise stellten einen Zweijahresplan auf, gründeten eine GmbH und engagierten den österreichischen Musiker und Musikproduzenten Zebo Adam (Bilderbuch, Wanda u.?a.). «Ein Risikoinvestment wird in den meisten Arbeitsbereichen als positiv und mutig wahrgenommen. Investieren Musikschaffende in ihre Kunst und Karriere, ist die Wahrnehmung ganz anders», empört sich Zebo in der SRF DOK «Fräulein Luise sucht das Glück».
«Ob Firma oder Band - man arbeitet an einem Produkt und probiert es zu verkaufen. Scheitern ist dabei ein mögliches Szenario», ergänzt Zebo. Ob die Rechnung für die Musikerinnen und Musiker aufgeht? Was denken die Eltern der jungen Popband über die Pläne ihrer Kinder? Und wie lange bleibt «Vielleicht nicht für immer» der Push für ihre weitere Karriereplanung? Davon erzählt der Film des Luzerner Filmemachers Ivo Amarilli, der die Band während der letzten zwei Jahre begleitet hat.
Erstausstrahlung: 28.04.2026
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