Zubin Mehta dirigiert Schönberg, Eötvös und Bruckner

Deutschland, 2016
bis 01:35
Konzert
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • 20260428000000
VPS 00:00

Übersicht

Von Schönbergs Musik des Fin du siècle über das aufregende Schlagzeugkonzert „Speaking Drums“ von Peter Eötvös bis hin zu Bruckners packendem „Te Deum“: Zubin Mehta spannt gemeinsam mit dem Chor und Symphonieorchester des BR, Michael Schade und Martin Grubinger einen großen Bogen, weit über die zeitgenössische Musik hinaus. Ein sinnfälliges Gegenüber von Vergangenheit und Moderne, das in der Konzertreihe musica viva des BR Tradition hat.

Themen

    Details

    Martin Grubinger zu Gast in der Reihe musica viva - das versprach Spektakel im Münchner Herkulessaal. Mitgebracht hatte er zu diesem Konzert im November 2016 das Schlagzeugkonzert „Speaking Drums“, ihm vom ungarischen Komponisten Peter Eötvös auf den Leib geschrieben. Doch bevor Grubinger, begleitet vom BR-Symphonieorchester unter der Leitung von Zubin Mehta, in virtuosester Manier und mit engagiertem Einsatz seiner Stimme den Saal zum Vibrieren brachte, spielte eine 15-köpfige Besetzung des BRSO die 1906 entstandene Kammersinfonie Nr. 1 von Arnold Schönberg, einen Klassiker der Moderne, nur noch knapp auf tonalem Terrain. Und noch einmal Schönberg: Sein Kol nidre, gesungen von Michael Schade, bildete das Bindeglied zu Anton Bruckners Te Deum in C-Dur, einem tief beeindruckenden Glanzstück der Chorliteratur, in dem der BR-Chor an diesem Abend wieder einmal seine Klasse bewies. Von Schönbergs Musik des Fin du siècle über das aufregende Schlagzeugkonzert „Speaking Drums“ von Peter Eötvös bis hin zu Bruckners packendem Te Deum: Zubin Mehta spannt gemeinsam mit dem Chor und Symphonieorchester des BR, Michael Schade und Martin Grubinger einen großen Bogen weit über die zeitgenössische Musik hinaus.

    Hinweis

    Personen

    Dirigent:Zubin Mehta
    Solist:Martin Grubinger, Julia Kleiter, Julia Rutigliano, Michael Schade


    TVinfo
    X