Wie geht das?

Strandkorb - handgemachtes Kultobjekt

bis 06:50
Reportage
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Übersicht

Seit 100 Jahren ist er Kultobjekt - der Strandkorb. Ein Mecklenburger hat ihn erfunden und in Mecklenburg Vorpommern arbeitet auch die älteste Deutsche Standkorb-Manufaktur. 2.000 dieser Strandmöbel werden hier jedes Jahr produziert. Vom einfachen Modell für die Vermieter an der Küste bis zum 10.000Euro Luxusmodell.

Themen

    Details

    In der Sonne sitzen, Strand genießen, windgeschützt. Seit über 100 Jahren ist er Kult, der Strandkorb, an den Deutschen Küsten. Der Korbmacher Wilhelm Bartelmann gilt als Erfinder des Strandkorbs. Ein Mecklenburger - und in Mecklenburg-Vorpommern produziert auch immer noch die älteste Deutsche Strandkorb-Manufaktur. Im Korbwerk Heringsdorf entstehen heute etwa 2000 Strandkörbe im Jahr. Sie werden weltweit verkauft. Bis nach Panama haben die Heringsdorfer schon geliefert. Aber meist sind es Deutsche, die sich mit dem Strandkorb ein Stück Heimat in ihr neues Zuhause holen. Vom Standartmodell für die Vermieter an der Küste bis zum 10.000 Euro Luxusmodell mit Kühlfach, Beleuchtung und Soundanlage produzieren die Strandkorbbauer alles, was sich die Kunden wünschen. Alles in traditioneller Handarbeit - von der Bohle aus dem Sägewerk bis zum fertigen Strandkorb - Sägen, Hobeln, Fräsen, Bohren, Lackieren, Flechten, Schneidern. 50 Stunden Arbeit stecken durchschnittlich in so einem Strandmöbel, 400 Meter Holz und 750m Flechtwerk. Inzwischen gibt es den Strandkorb in unzähligen Variationen - unterschieden wird zwischen der Ostsee- und der Nordseeform - immer wieder wird er hier neu erfunden. Doch wer glaubt der Strandkorb findet nur im Sommer Beachtung, der irrt. Der Zinnowitzer Strandkorb-Vermieter Mayk Borchardt stellt das Kultobjekt auch im Winter in den Mittelpunkt - bei seiner Strandkorb-Sprint-Weltmeisterschaft werden die besten Sprinter gesucht, denen es gelingt den 60 Kilo Strandkorb flott zu schleppen. Und dabei muss das Kultobjekt einiges aushalten. XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX In der Sonne sitzen und windgeschützt den Strandaufenthalt genießen. Das kann man im Strandkorb. Seit über 100 Jahren ist er an den deutschen Küsten Kult. Der Korbmacher Wilhelm Bartelmann aus Mecklenburg gilt als Erfinder des Strandkorbs. Und in Mecklenburg-Vorpommern befindet sich auch heute noch die älteste deutsche Strandkorb-Manufaktur. Im Korbwerk Heringsdorf entstehen etwa 2.000 Strandkörbe im Jahr. Sie werden weltweit verkauft, bis nach Panama wurden sie schon ausgeliefert. Meist sind es Deutsche, die sich mit dem Strandkorb ein Stück Heimat in ihr neues Zuhause holen. Die Strandkorbbauer produzieren alles, was sich die Kunden wünschen: vom Standardmodell für die Vermieter an der Küste bis zum 10.000-Euro-Luxusmodell mit Kühlfach, Beleuchtung und Soundanlage. Alles in traditioneller Handarbeit, von der Bohle aus dem Sägewerk bis zum fertigen Strandkorb, sägen, hobeln, fräsen, bohren, lackieren, flechten, schneidern. 50 Stunden Arbeit stecken durchschnittlich in einem solchen Strandmöbel, 400 Meter Holz und 750 Meter Flechtwerk werden benötigt. Inzwischen gibt es den Strandkorb in unzähligen Variationen, unterschieden wird zwischen der Ostsee- und der Nordseeform. Und immer wieder wird er hier neu erfunden. Doch der Strandkorb findet nicht nur im Sommer am Strand Beachtung: Der Zinnowitzer Strandkorbvermieter Mayk Borchardt stellt das Kultobjekt auch im Winter in den Mittelpunkt. Bei seiner Strandkorb-Sprint-Weltmeisterschaft werden die besten Läufer gesucht, denen es gelingt, den 60-Kilo-Strandkorb flott über eine Strecke von 20 Metern zu schleppen. Und dabei muss das Kultobjekt einiges aushalten.

    Hinweis

    Personen

    Redaktion:Birgit Müller
    von:Udo Tanske, Dörte Rochow


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