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Der Ausverkauf der Skigebiete (2026)

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Wem gehören die Berge? Internationalen Investoren oder den Gemeinden, die seit Generationen vom Skitourismus leben? Während in der Schweiz bereits ein amerikanischer Konzern schneesichere Ski-Resorts übernimmt, kämpfen niedriger gelegene Familienskigebiete ums Überleben. Die Einheimischen ringen um den Erhalt ihrer Heimat und um eine Zukunft auch abseits des Schneetourismus.

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    Im Schweizer Andermatt hat der US-Konzern Vail Resorts das Skigebiet mehrheitlich übernommen. Bergbahnchef Ignaz Zopp übt nun den Spagat: Er führt den Betrieb für den börsennotierten Konzern und versucht dabei die Identität des Skiortes zu bewahren. Katia Österlund, Mitarbeiterin im Sportgeschäft und Skilehrerin, erlebt, wie Mieten sowie Immobilienpreise auf Großstadtniveau steigen. Ihr Dorf verwandelt sich in ein Luxus-Resort mit schicken Hotels, aber kaum noch bezahlbarem Wohnraum für Einheimische und Saisonkräfte. Ganz anders die „Weiße Arena“ bei Flims/Laax: Hier haben Bürgerinnen und Bürger dafür gestimmt, das Skigebiet selbst zu kaufen, um es vor dem Zugriff großer Investoren zu schützen. Urs Welti, Skibauer mit eigener Werkstatt, begrüßt den Schritt. Denn er möchte nicht, dass ausländische Konzerne den wichtigsten Wirtschaftsmotor vor Ort dominieren. Im Familien-Skigebiet Schetteregg in Vorarlberg musste Geschäftsführer Hannes Waldner nach mehreren schneearmen Wintern Insolvenz anmelden. Doch nun will ein Investor den Neustart wagen: Der ortsansässige Unternehmer plant gemeinsam mit Hannes Waldner ein Ganzjahres-Angebot rund um das kleine Skigebiet. Ob es den beiden gelingt, alle Grundbesitzer ins Boot zu holen und für den Sommertourismus zu gewinnen, entscheidet über die touristische Zukunft dieser traditionsreichen Region im Bregenzerwald.

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