Rote Mohfelder soweit das Auge reicht: In der Uckermark gibt es sie noch.
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Rote Mohfelder soweit das Auge reicht: In der Uckermark gibt es sie noch.

Der Nationalpark Unteres Odertal im Osten der Uckermark liegt am Unterlauf der Oder. Er umfasst eine Fläche von 10.500 ha.

Im Nordosten Brandenburgs, 80 km von Berlin entfernt und in direkter Nachbarschaft zu Mecklenburg-Vorpommern und Polen, liegt die Uckermark. Mit über 3.000 km2 ist sie der größte Landkreis Deutschlands.

Der Hecht ist ein Lauerjäger - vorsichtig nähert er sich seiner Beute und schlägt dann blitzschnell zu.

Das Portal des Zisterzienserklosters Chorin aus dem 13. Jahrhundert. Heute wird das Kloster als Ort für Konzerte genutzt.

Einst erbarmungslos gejagt, finden Dachse in den Schutzgebieten der Uckermark ein sicheres Zuhause.

Rote Mohfelder soweit das Auge reicht: In der Uckermark gibt es sie noch.

Seit kurzem zurück. Kleine Lachse leben wieder in den großen Flüssen Rhein und Elbe. Naturschützer hoffen, dass sie bald wieder ohne Hindernisse zu den Orten ihrer Geburt wandern können.

Glücklicherweise ein mittlerweile wieder häufigerer Anblick - Biber breiten sich immer weiter aus in Deutschland.

Steinwälle prägen die fruchtbare, eiszeitlich geprägte Landschaft im Osten Brandenburgs.

Im Frühjahr und Herbst füllt sich das Odertal, im Osten der Uckermark, häufig mit Nebel.

Nirgendwo sonst in Mitteleuropa leben Fischadler so dicht nebeneinander wie hier. Die 230 Seen der Uckermark liefern ihnen genug Leckerbissen.

Rote Mohfelder soweit das Auge reicht: In der Uckermark gibt es sie noch.

Im Osten grenzt die Uckermark an die Oder, den Grenzfluss zu Polen.

Die Mecklenburger Seen bieten mehr als 50 Fischarten einen Lebensraum.

Der Karpfen ist in deutschen Gewässern weit verbreitet. Über einen Meter lang und bis zu 35 Kilogramm schwer kann er werden und gehört somit zu den größten Süßwasserfischen Deutschlands.
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Die heimischen Gewässer sind die vielleicht geheimnisvollsten Biotope in Deutschland. Die Filmautoren begeben sich auf eine außergewöhnliche Reise vom Harz bis an die Nordsee.
Eine Reise, die spannende Einblicke in eine bis dahin oft verborgen gebliebene Welt gewährt. Wenn im Frühling langsam Tauwetter einsetzt, kommen die schwarzen Augen der Vulkaneifel oder die schneebedeckten Wasserräder des Harzer Treppenregals wieder in Fluss.
Die Kamera zwängt sich durch die schmalen Tunnel, die den Harz kilometerweit durchziehen und Heimat von Fröschen und Bergmolchen sind. Der Harz birgt ein weiteres Geheimnis. Vor Millionen von Jahren schuf das Wasser eine bizarre unterirdische Welt aus Tropfsteinen: die Hermannshöhle. Dort lebt ein fabelhaftes Wesen in völliger Dunkelheit - der Grottenolm.
Die Reise geht weiter nach Sachsen, wo der Mensch über Jahrzehnte durch Raubbau an der Natur in riesigen Braunkohle-Tagebaugebieten die Erde durchwühlte. Nun erobert sich die Natur an aufgegebenen Flächen langsam ihren Platz zurück. Die Mecklenburger Seenplatte bietet einen ganz anderen Einblick in die Unterwasserwelt. Von den Gletschern der Eiszeit erschaffen, liegen unzählige Seen dicht an dicht und bieten mit ihrem riesigen Fischvorkommen die Grundlage für Seevögel wie Fischadler oder Rohrdommel.
Über die Burgen des Bibers hinweg führt die Reise zur Elbe, wo der Versuch gestartet wurde, den ausgestorbenen europäischen Stör wieder anzusiedeln. Ein aufwendiges und langfristiges Vorhaben. Zu Tausenden werden die jungen Fische in den Nebenarmen der Elbe ausgesetzt, in der Hoffnung, dass einige in 18 bis 20 Jahren zu ihren Laichplätzen zurückkehren. Vorher allerdings müssen sie den Gefahren von Stellnetzen, Schleusen, Wehren, Schiffsschrauben und ihren natürlichen Feinden trotzen, um am Ende vorbei an der Hafenstadt Hamburg zur Nordsee zu gelangen. Die Reise endet bei Helgoland, dem nordwestlichsten Außenposten Deutschlands.
Mit modernster Unterwasserkameratechnik sowie Kran- und Flugaufnahmen konnte ein Bild von Deutschland geschaffen werden, das den Zuschauern so bislang verborgen blieb. Dabei entstand eine aufregende Reise in Deutschlands unbekannte Tiefen vom Harz bis zur Nordsee.
Hinweis
[Ton: Audiodeskription ]
Personen
| von: | Matthias Kopfmüller, Gary Krosnoff |