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Wissenschaftlerinnen und Umweltschützer setzen sich weltweit gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung dafür ein, Wildkorridore wiederherzustellen. In dieser Folge: Der Bengalische Tiger war durch Jagd, Wilderei und Abholzung schon beinahe ausgestorben. Um den „König Asiens“ zu retten, haben sich die Menschen am Fuße des Himalayas zusammengetan ...
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Am Fuße des Himalayas, zwischen Indien und Nepal, liegt das Terai - eine Region mit einer der größten Tigerpopulationen der Welt. Im 2001 vom WWF eingerichteten Khata-Korridor bewegen sich die Raubkatzen frei zwischen zwei großen Nationalparks.
Vor 20 Jahren existierte zwischen diesen beiden Schutzgebieten kaum noch intakte Natur: ein durch Abholzung verwüstetes Land, eine durch Wilderei stark dezimierte Tierwelt und eine Dorfbevölkerung, die nur ein karges Auskommen hatte und nach und nach abwanderte.
Dank umfangreicher Aufforstungsmaßnahmen ist es gelungen, diese Naturräume zu regenerieren und wieder zwei unterschiedliche Tigerpopulationen anzusiedeln. Die neuen Ressourcen zogen pflanzenfressende Arten an, die wiederum die Tiger anlockten, sodass sich die Bestände vermischen und genetisch erneuern konnten. Der Artenreichtum lockte weitere Tiere an, setzte zusätzliche Ressourcen frei und ermutigte die Menschen, ihre Bemühungen fortzusetzen.
20 Jahre systematischer Wiederaufforstung haben ein sterbendes Land in eine fruchtbare Landschaft verwandelt. Doch jüngste Zwischenfälle zwischen Tigern und der Dorfbevölkerung werfen die Frage auf, wie dieser Erfolg nachhaltig gesichert und ein stabiles natürliches Gleichgewicht bewahrt werden kann.
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