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Diese Folge von „Naturwunder Hochgebirge“ erkundet das höchstgelegene Stück Nordeuropas: Jotunheimen in Norwegen. Die Gipfel leuchten strahlend weiß, aber darunter wird immer wärmeres Wetter zur Herausforderung: Gletscher schmelzen, Elche leiden an Hitze. Auch Menschen müssen sich diesen Veränderungen stellen - und finden dazu teils ungewöhnliche Wege bis hin zum Weinbau.
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Es ist das höchste Gebirge Norwegens und Skandinaviens - und seit Jahren immer wärmerem Wetter ausgesetzt: Jotunheimen, deutsch: das Heim der Riesen. Eine mythische Landschaft zwischen schneebedeckten Gipfeln, Holzkirchen und imposanten Bergseen. Ein stiller Rückzugsort, der aber immer mehr auch von Touristen besucht wird. Denn der Klimawandel erschwert den Urlaub im Süden Europa mancherorts, wegen zu großer Hitze. „Coolcation“ dagegen - eine Mischung aus „cool“ und „vacation“ - ist ein Trend, der auf den Gletschern und Fjorden dieser Gebirgskette zu spüren ist. Und ihr Ökosystem unter Druck setzt.Im Mittelpunkt dieser Dokumentation stehen Menschen, die sich an neue Gegebenheiten anpassen müssen. Der Betreiber eines Sommerskizentrums muss immer mehr Kunstschnee produzieren, junge Bergsteigerinnen stellen beim Klettern fest, dass manche Routen nicht mehr begehbar sind. Denn die Gletscher sinken ab, massive Felsen kommen zum Vorschein. Lachsfischer müssen den Fischbestand selbst kontrollieren und aktiv Artenschutz leisten, um überhaupt weiter angeln zu können. Und schließlich besucht diese Episode auch eines der nördlichsten Weingüter der Welt am Sognefjord.Eine Reise durch Nordeuropa, wie man es so nur selten sieht - zum Zeitpunkt einer historischen Hitzewelle im Sommer 2025. So warm wie während der Dreharbeiten war es in Jotunheimen seit rund 150 Jahren nicht mehr. Noch hält die Waldgrenze auf nur rund 1.100 Metern; die spärliche Vegetation in Höhenlagen erinnert daran, wo man sich in Norwegen geografisch befindet. Aber wie lange noch?
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