Stephan hofft auf einen Neustart bei der Bundeswehr.
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Stephan hofft auf einen Neustart bei der Bundeswehr.

Morlin will ihre Teenie-Tochter Zoe bei der Suche nach einem Ferienjob unterstützen. Aber wo könnte sie anfangen?

Dieter möchte mit seiner besten Freundin Sandy eine WG gründen
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Stephan hat ein Bewerbungsgespräch bei der Bundeswehr - und hofft auf eine neue berufliche Perspektive. Währenddessen will Morlin ihre Teenie-Tochter Zoe bei der Suche nach einem Ferienjob unterstützen. Aber wo könnte sie anfangen?
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In Wilhelmshaven beginnt für Morlin (31) nach einem Hausbrand ein neues Kapitel. Mit Baby Olivia und Tochter Zoe (14) versucht sie, sich weiter im neuen Zuhause und im neuen Alltag einzurichten. Für Teenie Zoe stehen bald Schulferien ins Haus. Um die Kasse aufzubessern, denkt sie über einen Ferienjob nach. Oder doch nicht? Und was überhaupt? Mama Morlin versucht bei den Überlegungen zu helfen und greift zum Telefon. In Bremerhaven will der Langzeitarbeitslose Stephan (44) derweil zurück in den Arbeitsmarkt. Dafür hat er heute einen Bewerbungstermin bei der Bundeswehr. Der gelernte Garten- und Landschaftsbauer träumt von einem Job beim Heimatschutz. Oder doch lieber bei der Nord-West-Bahn? Dieter (49) aus Gelsenkirchen-Horst wiederum hatte Glück im Unglück: Nach einem Unfall mit seinem zwölf Jahre alten Auto blieb er unverletzt. Sein Kleinwagen aber erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden. Freude bringt der Nebenjob mit Parfümverkauf und ein Wiedersehen im Lieblingskiosk mit seiner besten Freundin Sandy (45). Mit der möchte der Staplerfahrer umziehen und eine WG gründen. Wie sieht es aktuell aus in Sachen Wohnungssuche? Schließlich wäscht in Gelsenkirchen eine Hand die andere: Willy (64) beglückt seinen Nachbarn mit einem Stück Kuchen und Frührentner Günni (67) freut sich über eine satte Ernte: die Riesenerdbeeren waren ein voller Erfolg. Nächstes Projekt: seine Privatinsolvenz. Hierfür stehen ihm Willy und Tanja (46) gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Hinweis
Die Sozial-Reportage „Hartz, Rot, Gold“ begleitet verschiedene Menschen, die in zwei der ärmsten Regionen Deutschlands leben: dem Ruhrgebiet und dem „Zwei-Städte-Staat“ Bremen-Bremerhaven. Die Menschen hier haben eines gemeinsam: Sie leben dort, wo die Wenigsten einen festen Job haben und damit oft jeden Cent zweimal umdrehen müssen.[Bild: 16:9]