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Das «Festival da la chanzun rumantscha» in Zuoz feiert einerseits den wertvollen Schatz an existierenden rätoromanischen Liedern. Doch das Ziel ist es auch, neuen, zeitgenössischen Tönen Raum zu geben und so zu zeigen, dass das rätoromanische Lied nicht museal ist, sondern frisch und vital.
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In Zuoz findet die zweite Ausgabe des «Festival da la chanzun rumantscha» statt, das seine Premiere vor drei Jahren in Trun feierte. Im Mittelpunkt der drei Tage steht das rätoromanische Lied in seinen diversesten Formen. Es treten Kinderchöre auf, gemischte Chöre, Männerchöre, Troubadoure, Liedermacher sowie ein Vokalensemble. Gesungen wird überall: in der Kirche, auf der Bühne, auf Plätzen und Strassen, in Workshops und beim geselligen Zusammensein.Der Höhepunkt des Festivals ist der Kompositionswettbewerb am Sonntagnachmittag. Dort stehen die neuen Töne im Mittelpunkt. 52 neue Lieder wurden eingereicht. 12 davon hat eine Jury aus professionellen Musikerinnen und Musiker prämiert und für den Final ausgewählt, jeweils vier pro Kategorie: Kinderchor, gemischter Chor, Männerchor. Zum ersten Mal präsentieren sich diese Lieder vor Publikum, das am Schluss für jede Kategorie den Publikumspreis auswählt.
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