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Eine Gruppe älterer Frauen kämpft gegen unzureichenden Klimaschutz und zieht bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Ihr jahrelanger Einsatz führt 2024 zu einem historischen Urteil, das Klimaschutz als Menschenrecht bestätigt - und eine hitzige politische Debatte entfacht.
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Eine Gruppe engagierter Seniorinnen aus der Schweiz weigert sich, die zunehmenden Hitzewellen einfach hinzunehmen. Statt in den Ruhestand zu gehen, werfen sie dem Staat vor, ihre Gesundheit nicht ausreichend zu schützen - und bringen ihren Fall bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Nach acht Jahren zähen Ringens bestätigt das Gericht im April 2024, dass Klimaschutz ein Menschenrecht ist und der Staat seine Verpflichtungen ernster nehmen muss.
Die Geschichte zeigt nicht nur den juristischen Kampf, sondern auch die persönlichen Beweggründe dieser Frauen, die sich mit Anwältinnen, Experten sowie Aktivistinnen und Aktivisten zusammenschliessen. Sie beleuchtet die demokratischen und gesellschaftlichen Fragen hinter ihrem Engagement und macht sichtbar, wie beharrlicher zivilgesellschaftlicher Druck politische Systeme herausfordert. Der Fall entfacht eine europaweite Debatte darüber, was Regierungen ihren Bürgerinnen und Bürgern im Klimaschutz schulden - und wie mutige Einzelne Veränderungen anstossen können.
Hinweis
Personen
| Regie: | Benjamin Weiss, Daniel Hitzig |