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Wer das Traunviertel erleben will, fährt am besten nach Molln. Die beschauliche Gemeinde an der Steyr pflegt noch Traditionen wie das Flößen. Einst ein wichtiger Transportweg, ist das Floßfahren heute eine Attraktion für erlebnishungrige Besucherinnen und Besucher. Floßmeister Fritz Dirninger, ein Original aus der Gegend, baut mit ihnen händisch ein Floß zusammen und fährt dann wie in früheren Tagen die Steyr hinunter. Der Landwirt Benjamin Kirchweger betreut ein Kraftwerk, das aus dem Jahr 1936 stammt. Michaela Hollbuchner ist Sennerin und Hüttenwirtin und verwirklicht sich auf der Alm ihren Lebenstraum. Legendär waren einst die sogenannten blauen Sensen - noch bis vor hundert Jahren wurden sechs Millionen davon aus oberösterreichischen Schmieden exportiert. Der Betrieb von Johann Schmidberger hat sogar einst die Harnische für die vatikanische Schweizergarde hergestellt. Alfred Fürschuß kennt als Holzschnitzer noch die alten Arbeitsumstände der Holzknechte - damals war noch Sechzigstundenwoche. Auch Fritz Kammerhuber, der Obmann des Wilderermuseums, weiß noch von den alten Zeiten zu erzählen. R: Markus Fischer
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