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Um Hannovers Hauptbahnhof gibt es eine harte Drogenszene. Menschen kämpfen täglich mit den psychischen, körperlichen und sozialen Folgen des Drogenkonsums. Viele haben keinen Wohnsitz. Wenige von ihnen haben Zukunftsperspektiven.
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Im Viertel um Hannovers Hauptbahnhof gibt es eine der schlimmsten Drogenszenen Deutschlands. Die Menschen leiden an Folgen des Drogenkonsums und Krankheiten. Noch dazu werden sie sozial verachtet und stigmatisiert. Nico ist 25 und schon seit neun Jahren auf der Straße. Er nimmt eine Ersatzdroge, um von seiner Heroin-Sucht wegzukommen. Seine Kindheit macht ihm außerdem schwer zu schaffen. Der 27-jährige Chris hat eine Perspektive. Er ist nach einer gefährlichen Infektion nicht mehr abhängig von Heroin. Mittlerweile lebt er in Bremen mit seiner Familie. René, 41, hat eine Kokainsucht. Er kommt frisch aus dem Gefängnis und versucht keine Straftaten mehr zu begehen. Der 20-jährige Vova konsumiert mehrere Drogen. Im Winter holt er sich gelegentlich warmes Essen am Malteser-Kältebus. Das Personal bietet außerdem eine Übernachtungsmöglichkeit im Winter an. Für Wohnungslose ist das sehr wichtig.
Hinweis
Zwischen Hoffnung und Perspektivlosigkeit, Lichtblicken und Schattenseiten: Seit mehreren Jahren begleitet SPIEGEL TV suchtkranke und obdachlose Menschen in Hamburg, Leipzig, Hannover und Frankfurt. Das Leben auf der Straße, außerhalb der „normalen“ Gesellschaft ist für sie eine harte Prüfung. Die Protagonisten und Protagonistinnen vertrauen den Journalisten ihre Geschichten an und berichten offen über ihre Gefühle, ihre Ängste und ihre Träume.[Bild: 16:9]