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Der 1938 geborene Frank Brabant ist Kriegsgeflüchteter, Nachtclubgründer, Kunstsammler und Mäzen in Wiesbaden. Rund 700 Bilder hängen dicht an dicht in seiner Wohnung.
Selbst an den Dachschrägen und über der Badewanne. Es sind einzigartige Werke moderner Maler: von Paul Klee, August Macke, Otto Dix, Pablo Picasso, Wassily Kandinsky, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein, Alexej von Jawlensky und Max Beckmann.
Nur durch Zufall ist Frank Brabant zum Kunstsammeln gekommen. Seine einzigartige Sammlung hat dem Versicherungsangestellten letztlich die Eröffnung des „Pussycat“ ermöglicht, der ersten Homosexuellen-Disco im Rhein-Main-Gebiet.
Brabants Bilder erzählen viel über sein eigenes Leben: Er ist fasziniert von den Außenseitern, weil er dieses Leben selbst kennt - und sich vom Rand ins Zentrum gekämpft hat.
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