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Unter den Tausenden Inseln Patagoniens nimmt Madre de Dios eine Sonderstellung ein. Die Kalksteininsel ist der rauen Natur 365 Tage im Jahr ausgesetzt und besticht durch ihre wilde Schönheit. Gemeinsam mit Angehörigen der Kawesqar, die einst als Seenomaden in dieser Region lebten, wollen Forscherinnen und Forscher mehr über diese mysteriöse Insel herausfinden.
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Der patagonische Archipel im äußersten Süden Chiles wird auch als Land am Ende der Welt bezeichnet. Zu diesem wilden Landstrich, der auf Entdecker schon immer eine besondere Faszination ausgeübt hat, gehören Hunderte zum Teil noch unerforschte Inseln - eine davon ist Madre de Dios. Auf der 40 Kilometer langen und 25 Kilometer breiten Landfläche finden sich weltweit einzigartige Gesteinsformationen wie die riesigen Marmorhöhlen, dichte Wälder, die eine perfekte Science-Fiction-Kulisse abgeben würden, und schwindelerregend hohe Klippen.
Zwei Monate lang trotzten 43 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie zwei Angehörige der Volksgruppe der Kawesqar Dauerregen und starkem Wind, um die Geheimnisse der mysteriösen Insel zu lüften. Dabei wollen sie die einzigartige geologische Geschichte der Insel verstehen, ihr Innerstes erforschen, die dort angesiedelten Arten erfassen und die Geschichte der dort einst beheimateten Kawesqar nachvollziehen. Zur Herkunft dieser patagonischen Seenomaden sind nur wenige Dokumente erhalten. Einst lebten sie auf diesen abgelegenen Inseln als Jäger, Fischer und Sammler unter schwierigsten klimatischen Bedingungen und in größter Armut.
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