Ist Geld Männersache? - Warum Frauen ärmer sind

Frankreich, 2025
bis 12:20
Dokumentation
  • Stereo
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260302112500
VPS 00:00

Übersicht

Frauen sind auch heute noch Opfer von unsichtbaren Mechanismen, die ihre ökonomische Sicherheit gefährden. Als Kind bekommen sie weniger Sackgeld, später tiefere Löhne, die Mutterschaft bremst die Karriere, Hausarbeit ist unbezahlt: Mit jedem Schritt leidet ihre finanzielle Unabhängigkeit.

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    Details

    Frauen bleiben die Leidtragenden einer systematischen Benachteiligung, die sie in ihrer wirtschaftlichen Unabhängigkeit einschränkt - auch im 21. Jahrhundert und auch in den Industriestaaten. Schon als Kinder bekommen Mädchen oft weniger Taschengeld als Jungen, und obwohl sie im Jugendalter meist besser in der Schule sind, streben sie weniger gut bezahlte Berufe an. Und dann kommen die Kinder. Die Babypause ist ein starker Einschnitt in der Karriere - und damit auch in die Finanzen. Während in einigen Ländern wie zum Beispiel Frankreich die meisten Mütter die Doppelbelastung Beruf und Haushalt stemmen können, ist in Deutschland und der Schweiz das Bild der Rabenmutter noch weit verbreitet. Zudem verrichten gerade viele Mütter unbezahlte Haushalts- und Kinderbetreuungsarbeiten - sogenannte Care-Arbeit. In den Vereinigten Staaten entspricht die unvergütete Hausarbeit von Frauen 43 Prozent des BIP, in Frankreich 33 Prozent. Damit wird deutlich: Muttersein geht einher mit der beruflichen Glasdecke; Führungsposten oder echte finanzielle Unabhängigkeit bleiben für die meisten Frauen unerreichbar. Selbst in Island, das seit des Frauenstreiks 1975 als Pionierstaat für Emanzipation gilt, bestehen Ungerechtigkeiten weiter fort. Die Isländerinnen sind das beste Beispiel dafür, wie lang und steinig der Weg zur echten Gleichberechtigung sein kann. Erstausstrahlung: 01.03.2026

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