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Das Motiv von Thomas N. für den Mord an einem 13-Jährigen und dessen Familie: sexueller Missbrauch und Geldnot. Der Täter sitzt eine lebenslange Haftstrafe mit Verwahrung ab und versucht zehn Jahre nach der Tat, vor Gericht eine Therapie zu erstreiten.
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Rupperswil, 21. Dezember 2015: An diesem Morgen geschieht eins der brutalsten Verbrechen der Schweiz. Ein Mann verschafft sich Zugang zu einem Haus, erpresst Bargeld, missbraucht einen 13-Jährigen sexuell und tötet die ganze Familie. Dann legt er Feuer. Fast fünf Monate vergehen, bis die Polizei den Täter fassen kann: Es ist ein Mann aus der Nachbarschaft. Thomas N. sitzt eine lebenslängliche Haftstrafe mit Verwahrung ab. Trotzdem streitet der Täter zehn Jahre nach der Tat vor Gericht um eine freiwillige Therapie.
«True Crime Schweiz», ein SRF-Podcast mit Ramona Drosner und Matthias von Wartburg, zum?«Fall Rupperswil»?mit Alex Moser, SRF-Regionalkorrespondent Aargau Solothurn.
Anmerkung:
Nach Aufnahme der Podcastfolge kam ein Entscheid des Bundesgerichts. Es tritt auf die Beschwerde der Oberstaatsanwaltschaft AG nicht ein. Diese hatte beim Bundesgericht beantragt, die von Thomas N. gewünschte freiwillige deliktorientierte Therapie zu verweigern. Das Amt für Justizvollzug muss nun die Abklärung durch den psychiatrisch-psychologischen Dienst fortführen und eine Beurteilung über die Aufnahme in einen ordentlichen Behandlungsprozess fällen. Erst diesen Entscheid kann die Oberstaatsanwaltschaft anfechten (Stand 29.01.2026).
Hinweis
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