Übersicht
In der siebenteiligen Reality-Soap «Meine fremde Heimat» gehen Schweizerinnen und Schweizer der zweiten, dritten oder vierten Generation auf Spurensuche ins Land ihrer Vorfahren - ein Land, zu dem sie kaum einen Bezug haben. Es ist eine Reise zurück zu ihren Wurzeln. In ihrer fremden Heimat treffen sie auf Menschen, die ihr Leben verändern, erleben Bräuche, die ihnen fremd sind und lassen sich kulinarisch auf viel Unbekanntes ein. In der fünften Folge reisen die beiden tamilischen Freunde Jee und Yathu zurück nach Sri Lanka.
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Jee und Yathu haben einiges gemeinsam: Beide sind sie in Sri Lanka geboren und mit ihren Familien während des Bürgerkrieges in die Schweiz geflohen. Beide Freunde fühlen sich als Schweizer, aber ihre Herkunft lässt sie doch nicht los. Die Reise in ihr Heimatland Sri Lanka treten sie mit gemischten Gefühlen an: Sie freuen sich, die tamilische Kultur näher kennenzulernen, haben aber gleichzeitig auch grossen Respekt davor, ihre Verwandten zu treffen. Diese sind während des Krieges nicht geflohen, sondern haben im Land ausgeharrt.Für Jee ist es die erste Reise nach Sri Lanka überhaupt - aber auch Yathu war noch nie im Norden des Landes, dort, wo all ihre Verwandten leben. Es wird eine emotionale Reise, in welcher beide mit ihrer Vergangenheit konfrontiert werden und einen Einblick in ein Leben erhalten, das auch sie hätten leben können, wenn sie nicht geflohen wären.
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