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In der siebenteiligen Reality-Soap «Meine fremde Heimat» gehen Schweizerinnen und Schweizer der zweiten, dritten oder vierten Generation auf Spurensuche ins Land ihrer Vorfahren - ein Land, zu dem sie kaum einen Bezug haben. Es ist eine Reise zurück zu ihren Wurzeln: In ihrer fremden Heimat treffen sie auf Menschen, die ihr Leben verändern, erleben Bräuche, die ihnen fremd sind und lassen sich kulinarisch auf viel Unbekanntes ein. In der ersten Folge reist die gebürtige Angolanerin Angela Schafroth mit ihrer Tochter Melanie nach Angola.
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Nach 42 Jahren kehrt Angela Schafroth, 51, zum ersten Mal wieder in ihr Heimatland Angola zurück. Als neunjähriges Mädchen ist sie zusammen mit ihrer Familie vor dem Bürgerkrieg geflüchtet - ein Krieg, der ausgebrochen ist, nachdem die Portugiesen ihre Kolonie aufgegeben hatten. Angela möchte jetzt zusammen mit ihrer Tochter Melanie, 23, auf Spurensuche gehen.
Der Krieg hat vieles verändert, ihr Wohnhaus in ihrer Geburtsstadt Lubango ist nicht mehr so, wie sie es in Erinnerung hatte. Auch ihr Onkel, den sie seit 42 Jahren nicht mehr gesehen hat, ist ein alter Mann geworden. Es wird eine emotionale Reise in ein Land, das ihr fremd und doch bekannt vorkommt. Die Reise zurück wartet auch mit Überraschungen auf: So trifft sie unverhofft auf ihre Primarschule, und auch der Bahnhof, wo ihre Flucht begonnen hat, scheint unverändert. Immer mit dabei Tochter Melanie, die zum ersten Mal sieht, welches Blut in ihren Adern fliesst.
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