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Einst galten Zeitungen, Radio und Fernsehen in den Demokratien als vierte Gewalt. Heute prägen zunehmend Tech-Giganten mit ihren Algorithmen und Plattformen den politischen Diskurs - während traditionelle Redaktionen um Geld, Aufmerksamkeit und Vertrauen ringen.
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Seit jeher prägt technischer Fortschritt die Medienindustrie - von der Erfindung des Buchdrucks über Radio und Fernsehen bis hin zum Zeitalter des Internets und der künstlichen Intelligenz. Parallel dazu haben sich über Jahrhunderte journalistische Arbeitsweisen und Standards herausgebildet: Recherche, Objektivität und Unabhängigkeit.
Heute gehört ein grosser Teil der Medien wenigen Konzernen oder steht unter staatlichem Einfluss. Gleichzeitig geraten klassische Geschäftsmodelle unter Druck: Werbeeinnahmen brechen weg, Redaktionen sparen, lokale Medien verschwinden. Plattformen und Algorithmen bestimmen zunehmend, welche Inhalte sichtbar werden.
Die Sendung geht der Frage nach, was von der vierten Gewalt bleibt. Sie zeigt, wie Journalismus unter Druck gerät und was er anders und besser machen kann, um auch in Zukunft Vertrauen zu schaffen und Einnahmen zu generieren.
Diese und weitere Fragen diskutiert Moderator Sebastian Ramspeck mit dem Politikwissenschaftler Jan-Werner Müller von der Princeton University, der Journalistin Sophia Smith Galer, die ihren Job bei der BBC kündigte, um freischaffend zu arbeiten, sowie mit Mitali Mukherjee, Direktorin des Reuters Institute for the Study of Journalism.
Hinweis
Personen
| Moderator: | Sebastian Ramspeck |
2 weitere Sendetermine
Top-Spielfilm am 30.01.
Spielfilm
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Die unglaubliche, aber wahre Geschichte eines Lebens, das einen Unterschied machte. Nicholas Winton rettete de facto 669 Kinder vor dem sicheren Tod im Lager.
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One Life - Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt