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Kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands fuhren Franz X. Gernstl, Kameramann HP Fischer und Tonmann Stefan Ravasz den 51. Breitengrad entlang durch Ostdeutschland. Sie wollten schauen, wie der Alltag in den Neuen Bundesländern aussieht. 25 Jahre später macht das Trio dieselbe Reise noch einmal, um zu sehen, was aus den Menschen von früher geworden ist.
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In Eisenach haben die Bürger einst gegen den Golfkrieg protestiert, dokumentiert von Kameramann und Stadtchronist Lutz Mittelbach. Er war einer, der nach der Wende geblieben ist und voller Hoffnung in die Zukunft blickte. Zum Wiedersehen kommt Lutz Mittelbach aber aus Bayern angereist, einer neuen Liebe wegen hat er seine Heimat nämlich doch verlassen.
In Untersuhl trifft Franz X. Gernstl im „Gasthaus Zum Adler“ Georg Bolz wieder. Sein größter Wunsch ist in Erfüllung gegangen: Sein Sohn Günter führt das Gasthaus weiter.
Sein Leben umgekrempelt hat Orge Zurawski, ein Schauspieler, der sich nach einer Theaterkarriere aufs Land zurückgezogen hat. In Thüringen baute er sich eine Open-Air-Bühne in seinen Garten. Sinniger Name: AmViehTheater.
In Mittweida war Raumfahrtfan Tasillo Römisch 1991 gerade dabei, sein Hobby zum Geschäft zu machen. Jetzt betreibt er das einzige private Raumfahrtmuseum Deutschlands, in dem er schon 46 Astronauten aus aller Welt empfangen hat (2014).
Zum Abschluss dieser Etappe seiner Zeitreisen stattet Franz X. Gernstl dem lieb gewonnenen Bekannten Jan einen Besuch ab. Der geistig behinderte Junge, der sich rührend um seine ebenfalls behinderte Adoptivschwester Elke kümmerte, ist mittlerweile erwachsen. Vor kurzem ist er mit seiner Pflegemutter Christine Rösch von Eisenach nach Radebeul bei Dresden gezogen.
Hinweis
Personen
| Regie: | Franz Xaver Gernstl |