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Im März 2022 kamen Mila Teshaieva und Marcus Lenz in jenem Moment nach Butscha, als die russische Armee aus der Stadt zurückgedrängt wurde und die Überlebenden vorsichtig ihre Verstecke verließen. Ihre Kamera hat jenen „Nullpunkt“ festgehalten, als die russischen Kriegsverbrechen in ihrem ganzen Ausmaß sichtbar wurden. Seither begleiten sie eine Schülerin, einen Stadtbeamter, eine Hausfrau und ein frisch verheiratetes Paar. Taras, Olga, Maxim und Anya durchleben die schmerzhaften Erfahrungen des Krieges und dennoch zeigen sie Liebe, Hilfsbereitschaft, Solidarität und Unverwüstlichkeit und sind in der Lage, in den unerträglichsten Momenten Licht zu finden.
Teshaievas und Lenz‘ erster Film „Leben nach Butscha“ wurde zu einer emotionalen Aufzeichnung des Lebens unmittelbar nach der Kriegskatastrophe. Im Dezember ‘22 kehrten die Filmemacher für über zwei Jahre mit ihrer Kamera in die Region Butscha zurück. Taras, Olga, Maxim und Anya bauten bereits ihre Stadt aus den Trümmern wieder auf. Doch wie lässt sich ein Leben wieder aufbauen, wenn die Traumata wachsen und der Krieg im eigenen Land weiter wütet?
Die radikalen Veränderungen einer durch den Krieg geprägten Gesellschaft dokumentierend, ist SPLITTER AUS LICHT - WEITERLEBEN NACH BUTSCHA eine sehr intime Langzeitbeobachtung im Mehrklang von Konflikten, Hoffnungen und kleinen Erfolgen auf einem schwierigen Weg. Ein Weg, der auch dann noch steinig ist, wenn die aktive Kampfphase zu Ende geht und die kriegsbedingten Spannungen innerhalb der eigenen Gesellschaft zur Herausforderung werden.
SPLITTER AUS LICHT - WEITERLEBEN NACH BUTSCHA ist ein zärtliches Zeitdokument, das von den universellen Langzeitfolgen des Krieges und der Suche nach Gerechtigkeit erzählt.
Hinweis
Personen
| Redaktion: | Britta Windhoff |
| von: | Mila Teshaieva, Marcus Lenz |