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Sie sind jung, sie haben Brustkrebs und sie wollen damit nicht allein sein. Jede achte Frau erkrankt heutzutage an Brustkrebs, immer mehr von ihnen sind jünger als 50 Jahre. Auch Esther Irmer bekam ihre Diagnose schon mit 44 Jahren, beide Brüste mussten damals abgenommen werden. Seitdem kämpft sie um mehr Aufmerksamkeit für die Krankheit und für die Frauen, die dieses Schicksal teilen. Sie ist Vorsitzende der Kieler BrustkrebsSprotten, einer Selbsthilfegruppe, die sie mit Power und Enthusiasmus führt.
Gerade nach der medizinischen Behandlung ist es für viele Frauen schwer, wieder den Schritt zurück ins echte Leben, in den Alltag, zu schaffen. Brustkrebs gilt als gut heilbar, wenn er früh erkannt wird, doch für junge Frauen ist er auch eine der häufigsten Todesursachen. Esther Irmer organisiert die unterschiedlichsten Veranstaltungen, um den Frauen wieder mehr Kraft zu geben. Vor allem der gemeinsame Sport spielt eine große Rolle. Eng arbeitet sie mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel zusammen.
150 Frauen gehören zum Verein. Ihnen helfen die BrustkrebsSprotten auf ihrem Weg ins „zweite Leben“.
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