Libyens Gaddafi - Herrschaft des Größenwahns

Frankreich, 2024
bis 18:45
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260221180000
VPS 00:00

Zum Westen hat Libyen lange ein angespanntes Verhältnis. Erst nach dem Terror vom 11. September 2001 kommt es durch Gaddafis (l.) Unterstützung in den Jahren darauf zur Annäherung.


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Bild 1

Zum Westen hat Libyen lange ein angespanntes Verhältnis. Erst nach dem Terror vom 11. September 2001 kommt es durch Gaddafis (l.) Unterstützung in den Jahren darauf zur Annäherung.


Bild 2

Männerfreundschaft: Zwischen 2009 und 2010 besucht Gaddafi (2.v.l.) Italiens Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi (l.) vier Mal.


Bild 3

1969 reißt Muammar al-Gaddafi in Libyen die Macht an sich. Als Staatsoberhaupt übernimmt er den Befehl über die Streitkräfte.


Bild 4

Nach jahrzehntelanger Unterdrückung bricht 2011 infolge heftiger Unruhen ein Bürgerkrieg aus. Er läutet das Ende von Gaddafis Herrschaft ein.


Bild 5

Psychologen und Profiler attestieren dem exzentrischen Machthaber einen narzisstischen und brutalen Charakter.

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    42 Jahre lang herrscht Muammar al-Gaddafi über Libyen. Ehemalige Wegbegleiter und führende Psychologen geben nun aufschlussreiche Einblicke in die Psyche des Diktators. Schon kurz nach seiner Machtübernahme 1969 gilt der exzentrische Waffennarr als unberechenbar. In den folgenden Jahrzehnten unterdrückt er sein Volk und finanziert den internationalen Terrorismus. Und er sorgt für zahlreiche Eskapaden und skurrile Auftritte. Gaddafis Einstufung des Westens als imperialistische Bedrohung macht den USA schon früh Sorgen. Die CIA setzt daher ihre besten Profiler an, um den Charakter des autokratischen Herrschers zu beurteilen. Die Experten attestieren ihm narzisstische, paranoide Züge sowie einen gewaltbereiten Charakter. Auch sein raubtierhaftes Verhalten Frauen gegenüber steht im Fokus. Eingebettet werden diese psychologischen Analysen in die Chronik von Gaddafis Herrschaft, die sich trotz mehrerer Attentatsversuche, wirtschaftlicher Krisen sowie strenger UN-Sanktionen über vier Jahrzehnte zieht. Zudem kommen ehemalige Gefährten wie ein führender General und sein persönlicher Leibwächter zu Wort. Sie berichten davon, wie der Diktator sich an die Macht klammerte und blind für den wachsenden Unmut der Bevölkerung war, bis es 2011 zu einem blutigen Bürgerkrieg kam, der Gaddafis Ende einläutete.

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