Im ?VinziRast mittendrin? leben Studierende und ehemals Obdachlose zusammen in Wohngemeinschaften.
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Im ?VinziRast mittendrin? leben Studierende und ehemals Obdachlose zusammen in Wohngemeinschaften.

Im ?Maison de Rodolphe? leben auch ehemals Obdachlose wie Bekim Shaquiri (Bild) mit seinen Hunden.

Schillernde Außenverkleidung der Obdachlosenunterkunft ?Lebensraum o16? in Frankfurt
Übersicht
„Das gebaute Versprechen“ ist eine Doku-Reihe über soziale Architektur - Räume, die Haltung zeigen. Der Film über Architektur für Obdachlose fragt: Wie baut man Unterkünfte für verletzte und verletzliche Menschen, die lange auf der Straße gelebt haben? Wie schafft man Rückzug ohne Ausgrenzung, Teilhabe ohne Zwang, Miteinander ohne Konflikt? In Wien, Frankfurt und Lyon stehen Unterkünfte, die Würde, Schutz und Gemeinschaft ermöglichen und zeigen, dass man Häuser bauen kann, in denen Obdachlose bleiben können und wollen.
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Bis 2030 will die Europäische Union die Obdachlosigkeit in der EU abschaffen. Derzeit leben hier rund 1,3 Millionen Menschen auf der Straße. Doch wie sieht Architektur aus, die dieses Versprechen einlösen kann? Wie baut man für Menschen, die oft traumatisiert sind und erst wieder lernen müssen, mit Wänden und Nachbarn zu leben? Vier Projekte zeigen, wie man individuelle Lösungen findet. In Wien: Das „VinziDorf“ für alkoholkranke obdachlose Männer und das „VinziRast“ mittendrin, wo Studierende und ehemals Obdachlose in WGs zusammenwohnen.
In Frankfurt am Main leuchtet der Bau „lebensraum o16“ wie ein Diamant im Ostpark. Architekten, Künstler, Obdachlose, Anwohner und Sozialarbeiter haben die Unterkunft gemeinsam entwickelt, die Sichtbarkeit statt Stigmatisierung schafft.
Im „Maison de Rodolphe“ in Lyon leben ehemals Obdachlose mit Hund und Katze, aber auch Familien. Die Holzhäuser mit Modulen sind so gebaut, dass sie ein soziales und friedliches Miteinander ermöglichen - individuell gestaltet und reproduzierbar.
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