Black Far West - Nicht alle Cowboys waren weiß

Frankreich, 2022
bis 10:35
Dokumentarfilm
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260123085500
VPS 00:00

1875 waren ein Viertel aller Cowboys Schwarze. Dennoch blieben sie in den Geschichtsbüchern und Westernfilmen fast gänzlich unerwähnt.


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1875 waren ein Viertel aller Cowboys Schwarze. Dennoch blieben sie in den Geschichtsbüchern und Westernfilmen fast gänzlich unerwähnt.


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"Black Far West" erzählt von den vergessenen Heldinnen und Helden des Wilden Westens: von den afroamerikanischen Männer und Frauen, die damals für ihre Freiheit und Emanzipation kämpften.


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Mary Fields, alias "?Stagecoach Mary?

Übersicht

Die Eroberung des Wilden Westens ist als Legende überliefert - eine Legende, deren Helden fast durchweg weiße Männer sind. „Black Far West“ beleuchtet den Mythos aus einer anderen Perspektive. 1875 war etwa jeder vierte Cowboy schwarz. Auch schwarze Sheriffs, Trapper, Soldaten und Frauen spielten Schlüsselrollen im amerikanischen Westen. In der offiziellen Geschichtsschreibung wurden sie unterschlagen und auch Hollywood hat sie nicht auf der Leinwand verewigt. In „Black Far West“ erzählen diese vergessenen Helden mit eigenen Worten eine kaum bekannte Geschichte. Die einer unterdrückten Gruppe, die mit viel Hoffnung und Mut das Freiheitsversprechen des amerikanischen Westens für sich einlösen wollte.

Themen

    Details

    1875 war etwa jeder vierte Cowboy schwarz. Auch schwarze Sheriffs, Trapper und Soldaten gab es im Westen. Viele dieser Afroamerikanerinnen und Afroamerikaner verbündeten sich mit den Ureinwohnern, andere wurden von ihnen versklavt. All diese Männer und Frauen suchten in den Weiten des amerikanischen Westens die Freiheit und nahmen dafür ein abenteuerliches und gefährliches Leben in Kauf. So hat jede prototypische Figur des Wilden Westens ihr afroamerikanisches Double, ob Cowboy, Desperado, Revolverheldin oder furchtloser Sheriff. In der offiziellen Geschichtsschreibung wurden sie unterschlagen und auch Hollywood hat sie nicht auf der Leinwand verewigt. Doch einige von ihnen sind bekannt, denn sie haben der Nachwelt Briefe oder Memoiren hinterlassen: der entflohene Sklave Bass Reeves, der als US-Marshal für Recht und Ordnung sorgte; der sagenhafte Trapper James Beckwourth, ein Grenzgänger zwischen den Welten der Indianer und der Weißen; die Postkutschenfahrerin Mary Fields, die geschickt mit Waffen umzugehen verstand; der „schwarze Moses“ Benjamin „Pap“ Singleton, der sein Volk nach Kansas in das neue Gelobte Land führte; der von Indianern versklavte Henry Bibbs und der Lasso-Virtuose Nat Love. Ihre Erzählungen lassen die große Zeit des Far West aufleben, vom Sezessionskrieg bis zum Ende der Pionierzeit und der vollständigen Eingliederung des Westens in das amerikanische Hoheitsgebiet bis hin zum Pazifik. Dort konnten sie hoffen, der Knute des Sklavenhalters, den Gewalttaten des Ku-Klux-Klans und dem Rassenhass zu entgehen. Die Dokumentation beleuchtet dieses kaum bekannte Kapitel der US-amerikanischen Geschichte und lässt die vergessenen Helden und Heldinnen mit eigenen Worten schildern, wie sie diese Zeit erlebten. Ihre Erzählungen zeigen, wie sehr dieses unterdrückte Volk damals darauf hoffte und mit welchem Mut es dafür kämpfte, das Freiheitsversprechen des Far West für sich einzulösen.

    Hinweis

    Synchronfassung

    Personen

    Regie:Cécile Denjean

    Top-Spielfilm am 23.01.

    Spielfilm

    BR 00:10: Der einzige Zeuge
    BR
    00:10

    00:10:BR Der einzige Zeuge

    (Witness), USA 1985

    BR, 00:10-01:55 Uhr

    Oscarprämierter Polizeithriller aus dem Jahr 1985 von Regisseur Peter Weir mit Harrison Ford in der Hauptrolle. Am Bahnhof von Cincinnati beobachtet der achtjährige Samuel Lapp einen kaltblütigen Mord. Ihn und seine Mutter Rachel, die der Glaubensgemeinschaft der Amischen angehören, nimmt Chefermittler John Book zur Zeugenaussage mit aufs Polizeirevier. Dort macht der Junge eine...
    Der einzige Zeuge

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