Übersicht
In „Die Verteidigerin: Der Fall Nicola“ ist Andrea Sawatzki zum zweiten Mal als Freiburger Anwältin Lou Caspari im Einsatz. Diesmal steht sie einem Freund zur Seite, dessen Ehefrau vermisst wird. Und der droht, zwischen Verzweiflung, zunehmendem Druck der Öffentlichkeit und den polizeilichen Ermittlungen zerrieben zu werden.
Themen
Details
Nicola Schmidberger ist samt ihrem Hund Anton spurlos verschwunden. Ihr Mann Benno macht sich große Sorgen und verzweifelt an der Untätigkeit der Polizei. Weil er mit Lou Caspari befreundet ist, bittet er sie um Hilfe. Lou unterstützt die Suche mit persönlichem Einsatz, auch wenn der zuständige Kriminalkommissar Kröber davon nur begrenzt begeistert ist. Aus wenigen konkreten, vielen vagen und teilweise schlichtweg erfundenen Hinweisen versucht die Polizei, Spuren zusammenzusetzen. Gefunden wird jedoch einzig Nicolas Wagen, mitten im Wald, demoliert und ohne Hinweise auf den Verbleib seiner Besitzerin oder des Hundes. Zunehmend macht sich Verzweiflung bei Benno und bei Nicolas Teenagertochter Jasmin breit. Jasmin greift nach jedem (Social-Media-)Strohhalm und sorgt damit für weiteren Druck, weil ihre Posts Spekulationen in der Öffentlichkeit befeuern. Die steigende Belastung treibt Benno und Jasmin eher auseinander, als sie zusammenzuschmieden, während Lou sich bemüht, die Wogen zu glätten. Doch sie wird auch als Anwältin gebraucht. Denn bei den Ermittlungen kommen Sachverhalte zum Vorschein, die Bennos Glaubwürdigkeit infrage stellen. Und obwohl er seine Unschuld beteuert, sind die Indizien schwerwiegend genug, um Ermittlungen gegen ihn aufzunehmen.
Hinweis
Audiodeskription
Personen
Schauspieler: Rolle | Lou Caspari Benno Schmidtbauer Sabine Jasmin Selma Kommissar Kröber Navid Stefan Buchholz Günther Haslinger Geocatcher Profiler Erste Influencerin Zweite Influencerin Nachrichtensprecher Nicola |
| Regie: | Lars-Gunnar Lotz |
| Drehbuch: | Magnus Vattrodt |
| Kamera: | Moritz Schultheiß |
| Musik: | Sebastian Fillenberg |
2 weitere Sendetermine
Top-Spielfilm am 15.01.
Spielfilm
Nichts wird gut, was mit einer Lüge beginnt. Keine Liebe und kein Land. „Wahrheit ist das, was uns nützt“, sagt der Funktionär Silberstein zu Antonia Berger, als sie 1952 in die DDR kommt. Hinter Antonia liegen bittere Jahre in der Sowjetunion, zu Unrecht verurteilt. Aber das darf niemand wissen. Nichts soll den Aufbau einer neuen besseren Welt stören.1952 in der DDR: Die zu Unrecht...
Und der Zukunft zugewandt