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Wie steht es um die Meinungs- und Perspektivenvielfalt bei ARD und ZDF?
Die Debatte über den angeblich „linksgrünen ÖRR“ und womöglich fehlende konservative Stimmen wurde in den vergangenen Monaten wieder neu entfacht.
„ZAPP“-Reporterin Konstanze Nastarowitz diskutiert sowohl mit öffentlich-rechtlichen Journalistinnen und Journalisten als auch mit der Kritikerin Nena Brockhaus (u. a. „WELT“) sowie „Übermedien“- Gründer Stefan Niggemeier.
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Wie steht es um die Meinungs- und Perspektivenvielfalt bei ARD und ZDF? Die Diskussion über den angeblich „links-grünen ÖRR“ und womöglich fehlende konservative Stimmen ist nicht neu, doch in den vergangenen Wochen hat sich die Debatte rund um das Format „KLAR“ und seine Moderatorin Julia Ruhs neu entzündet.
Die NDR Medienredaktion ZAPP nähert sich der Frage mit einem kritischen Blick nach innen: In der Dokumentation stellt sich NDR Programmdirektor Frank Beckmann der Kritik am Umgang des NDR mit Julia Ruhs. Reporterin Konstanze Nastarowitz spricht neben ihm auch mit ARD-Programmdirektorin Christine Strobl und WDR-Chefredakteur Stefan Brandenburg über ihre Sicht auf die Debatte und die Versuche, die Meinungsvielfalt im Programm und in den Redaktionen zu stärken.
Denn das sei dringend notwendig, meint „WELT“- und
„FOCUS“-Kolumnistin Nena Brockhaus. Sie ist der
Überzeugung, dass es keine komplett neutralen
Journalisten gibt. Auch Kommunikationswissenschaftler
Marcus Maurer hat gewisse Tendenzen in seiner Studie
über die Nachrichtenangebote der Öffentlich-Rechtlichen gefunden.
Aber welche Kritik ist berechtigt? Und welche Angriffe
verfolgen eigentlich nur das Ziel, den ÖRR langfristig zu
zerstören? „Übermedien“-Gründer Stefan Niggemeier
fordert neben der notwendigen Selbstkritik auch mehr
Selbstbewusstsein von ARD und ZDF.
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