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Srebrenica, Ruanda, Syrien - immer wieder Kriegsverbrechen, Massenmord, sogar Völkermord. Die Überlebenden fordern Gerechtigkeit, die Täter werden nur selten verurteilt. Vor 80 Jahren geschah es zum ersten Mal, im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher des Zweiten Weltkriegs. Unter ihnen zwei Österreicher, Arthur Seyß-Inquart und Ernst Kaltenbrunner. Auch der wichtigste Zeuge der Anklage war ein Österreicher: Generalmajor der Wehrmacht Erwin Lahousen. Einer der Zeitzeugen des Nürnberger Prozesses war Siegfried Ramler, Kind aus einer Wiener jüdischen Familie, 1938 Flüchtling in einem Kindertransport nach London, nach Kriegsende Dolmetscher beim Nürnberger Prozess. Zum ersten Mal erzählte er im ORF über seine Erinnerungen an ein Tribunal, das Justizgeschichte geschrieben hat und juristische Normen für künftige Kriegsverbrecherprozesse setzte. Ohne Nürnberg keine Erklärung der Menschenrechte, keine Gründung der UNO, kein Srebrenica- oder Ruanda-Tribunal. Und kein ständiger internationaler Strafgerichtshof in Den Haag, der seit 2002 die Prinzipien des Nürnberger Prozesses fortführt.
Ein Film von Robert Gokl und Gregor Stuhlpfarrer
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Top-Spielfilm am 26.11.
Spielfilm
Der amerikanische Raketenwissenschaftler Michael Armstrong hält sich, begleitet von seiner Assistentin und Verlobten Sarah Sherman, zu einem wissenschaftlichen Kongress in Kopenhagen auf. Einmal in Europa beschließt er, in die DDR zu reisen, um dort mit Professor Lindt zusammenzutreffen und ihm eine geheime Raketenformel zu entlocken. Sarah folgt ihm heimlich. Nach erfolgreicher Mission...
Der zerrissene Vorhang