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Um das Unesco-Weltkulturerbe Stonehenge ist in Grossbritannien ein Streit entbrannt. Die Schnellstrasse, die direkt an den Steinkreisen entlangführt, soll zu einem doppelspurigen Autotunnel ausgebaut werden. Während Anwohner das Bauprojekt begrüssen, schlagen Druiden sowie Archäologen Alarm.
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Für Arthur Uther Pendragon ist das Göttliche in der Natur allgegenwärtig. Der 68-Jährige ist ein moderner Druide - und ein König. Denn Arthur Uther Pendragon, der früher einmal John Timothy Rothwell hiess, sagt von sich, er sei die Reinkarnation des sagenumwobenen König Artus.
König Artus hat einiges zu tun diese Tage. Die über 5000 Jahre alte Steinkreisanlage, Unesco-Weltkulturerbestätte, und Heiligtum jedes modernen Druiden, soll zur Baustelle werden. Da sich auf der angrenzenden zweispurigen Schnellstrasse A303 und deren Kreuzungen oft lange Staus bilden, soll hier ein etwa drei Kilometer langer vierspuriger Tunnel gebaut werden.
Das will König Artus zusammen mit britischen Archäologinnen uns Archäologen unbedingt verhindern. Sie glauben, der Tunnelbau würde den heidnischen Wallfahrtsort tiefgreifend verändern. Das Weltkulturerbe Stonehenge umfasst mehr als nur den prominenten Steinkreis. In der Bronzezeit wurden hier mehrere Grabhügel angelegt.
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