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In Afghanistan kennen ganze Generationen nichts anderes als Krieg. Seit der Machtübernahme der Taliban 2021 hat sich das Leben nochmals dramatisch verändert. Zwei Filmemacher haben das Land besucht, Männer und Frauen getroffen, die weiterkämpfen. Für Bildung, Frauenrechte und ums nackte Überleben.
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August 2021. Die Bilder sind haften geblieben. Chaos am Flughafen von Kabul. Verzweifelt versuchen Menschen, sich Zugang zum Gelände zu verschaffen, währenddessen die stärkste Armee der Welt ihre Soldaten abzieht. Der Rückzug der US-Streitkräfte und ihrer Verbündeten war angekündigt, die Verzweiflung gross, das Ergebnis für viele eine Katastrophe. Denn seither wird Afghanistan von einer radikal-islamischen Gruppe geführt, deren Regierung von den meisten Ländern der Welt nicht anerkannt wird.
Was das für die Menschen vor Ort heisst, zeigt der Dokumentarfilm «Leben mit den Taliban» und wirft zugleich einen differenzierten Blick auf ein Land, das nach Jahrzehnten des Krieges versucht, sich neu zu orientieren.
Deutschsprachige Erstausstrahlung / Schweizer Premiere
Ein Film von Siarhei Marchyk und Witold Repetowicz
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