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Der Film von Thorsten Mack begleitet die Proben über mehrere Monate bis zur Uraufführung am Thalia Theater
am 9. September 2022. Er zeigt exklusive Einblicke in die Arbeit Wilsons und spricht mit den wichtigen Akteuren dieser ungewöhnlichen Theaterproduktion.
Der Theaterregisseur Robert Wilson ist am 31. Juli 2025 verstorben.
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Es war ein absolutes Theater-Highlight: Der legendäre US- amerikanische Regisseur Robert „Bob“ Wilson kehrte
zurück ans Thalia Theater Hamburg. Hier hatte er mit seinen innovativen Stücken „Black Rider“, „Alice“ und weiteren Produktionen in den 1990er-Jahren Theatergeschichte geschrieben. Joachim Lux, Intendant des Thalia Theaters, hatte es geschafft, dass der seinerzeit fast 80-jährige Kultregisseur noch einmal eine Inszenierung in Hamburg machte: „H - 100 seconds to midnight“, inspiriert von Stephen Hawking und Etel Adnan.
Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht der legendäre Physiker Stephen Hawking. Doch Wilson erzählte nicht einfach
dessen Lebensgeschichte nach, sondern setzte sich auch mit den Themen des Wissenschaftlers auseinander: von
Teilchenphysik, Weltall und „Big Bang“ bis zu den großen Fragen der Menschheit.
Mit dem Komponisten Philip Glass und der Choreografin Lucinda Childs hatte Wilson zwei Partner seiner frühen
Theaterjahre mit ins Boot geholt. Einige der Texte stammen von Etel Adnan. Auch das Ensemble hochkarätig: Im
Mittelpunkt Jens Harzer, Träger des Iffland-Ringes, einer Auszeichnung „auf Lebenszeit für den jeweils bedeutendsten Bühnenkünstler des deutschsprachigen Theaters“. Neben ihm spielten u.a. Barbara Nüsse und Marina Galic.
Hinweis
Personen
| Kamera: | Alina Richter, Bernd Hoffmann, Sven Wettengel, Meinhild Jach |
| von: | Thorsten Mack |