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ARTE begleitet die diesjährige Berlinale mit einem Programm aus Filmen, die bei den Filmfestspielen in Berlin ihre Premiere hatten oder ausgezeichnet wurden. Darunter Christoph Hochhäuslers „Bis ans Ende der Nacht“, ein Krimi um Genderfragen, 2023 ausgezeichnet mit einem Silbernen Bären für Darstellerin Thea Ehre. Robert Schwentkes „Seneca“ handelt von Macht und Moral im antiken Rom. Carla Simóns „Alcarràs“ - Goldener Bär 2022 - erzählt bewegend vom Kampf einer katalanischen Familie um ihren Hof und beleuchtet globale wirtschaftliche Zusammenhänge. ARTE rückt ein Kino in den Fokus, das von heute relevanten Dingen erzählt. Außerdem gibt es zahlreiche Interviews mit Filmschaffenden auf arte.tv und eine Sonderausgabe des Kurzfilmmagazins „Kurzschluss“.
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Am 13. Februar ist es wieder so weit: Berlin wird für elf Tage zur Hauptstadt des Kinos - und ARTE ist erneut mittendrin. Im Berlinale-Schwerpunkt zeigt der Sender Filme, die gesellschaftlich relevante Themen in den Fokus rücken.
Den Auftakt macht der Großstadt-Krimi „Bis ans Ende der Nacht“ von Christoph Hochhäusler. Der Film, der im Frankfurter Drogenmilieu spielt, verbindet kriminalistische Spannung mit einem subtilen Porträt komplexer Beziehungen und Genderfragen. Bei der Berlinale 2023 wurde die transsexuelle Schauspielerin Thea Ehre mit dem Silbernen Bären für die beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.
Philosophisch und provokant zugleich ist „Seneca - Oder: Über die Geburt der Erdbeben“ von Robert Schwentke, eine filmische Auseinandersetzung mit Macht und Moral im antiken Rom. Der Film stellt den Philosophen Seneca ins Zentrum, dessen Leben und Lehren durch die Intrigen am Hof von Kaiser Nero auf die Probe gestellt werden. Eine spannende und unterhaltsame „Geschichtsstunde“, bei der sich der Regisseur viel künstlerische Freiheit herausgenommen hat.
Mit „Alcarràs - Die letzte Ernte“ zeigt ARTE den Gewinner des Goldenen Bären 2022. Carla Simón erzählt die Geschichte einer katalanischen Familie, die nach Jahrzehnten des Obstanbaus ihre Ländereien verliert. Das leise, aber kraftvolle Drama beleuchtet die Auswirkungen globaler wirtschaftlicher Veränderungen auf die Lebensrealität von Landwirten - ein Thema von universeller Relevanz.
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