Schwerpunkt: Vor 80 Jahren: Die Befreiung von Auschwitz

Themenabend
  • 20250121201500
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Im Januar 2025 jährt sich die Befreiung des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau zum 80. Mal. Neben dem berührenden Spielfilm „Persischstunden“ mit Lars Eidinger und dem Regie-Meisterwerk „Die Ermittlung“ arbeiten gleich mehrere Dokumentationen den NS-Terror auf. „1944: Bomben auf Auschwitz?“ schildert den moralischen Konflikt der Alliierten, das KZ oder die Bahnstrecken dorthin anzugreifen. Um die Gräueltaten von Ärzten geht es in dem Film „Medizinversuche in Auschwitz“. Außerdem begleitet die Dokumentation „Papst Pius XII. und der Holocaust“ Wissenschaftler bei Forschungen in Geheim-Archiven des Vatikans.

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    ARTE gedenkt der Holocaust-Opfer mit einem besonderen Programmschwerpunkt: Im Spielfilm „Persischstunden“ gibt sich der Jude Gilles im KZ als Perser aus - immer in der Gefahr aufzufliegen. Ebenso eindringlich ist die Verfilmung des Theaterstücks „Die Ermittlung“ (1965, von Peter Weiss). Das Stück zählt zu den bedeutendsten deutschen Nachkriegswerken und behandelt den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess. Regisseur RP Kahl hat es mit Stars wie Christiane Paul und Clemens Schick meisterhaft in Szene gesetzt.Dazu arbeiten unterschiedliche Geschichtsdokumentationen das Grauen des NS-Terrors auf. „1944: Bomben auf Auschwitz?“ schildert, wie zwei Gefangene aus dem Lager entkommen und der Welt erstmals von den unfassbaren Verbrechen berichten konnten. Ob der Massenmord durch alliierte Angriffe auf Bahnstrecken oder das Konzentrationslager selbst hätte verhindert werden können, ist bis heute umstritten.„Wir wurden mit unserer Nummer aufgerufen, dann wurde uns etwas in die Vagina gespritzt“, so die Auschwitz-Überlebende Leny Adelaar. Um derartige Gräueltaten von Nazi-Ärzten geht es in dem Film „Medizinversuche in Auschwitz“.„Geboren in Auschwitz“ ist wiederum die Geschichte des einzigen jüdischen Kindes, das dort auf die Welt kam und überlebte. In „Vier Schwestern - Der hippokratische Eid“ schildern vier jüdische Frauen kaum bekannte Kapitel der Vernichtung.Die Dokumentation „Papst Pius XII. und der Holocaust“ begleitet ein Wissenschaftlerteam, das in Vatikan-Archiven zur Rolle der katholischen Kirche in der Nazizeit forscht. Und „Stolpersteine - Gegen das Vergessen“ widmet sich dem mittlerweile größten dezentralen Mahnmal der Welt.

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